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Homepage > Aktivitäten > Elektrizität > Elektrische Schaltungen > Elektrizität > Herstellung einer Batterie

Herstellung einer Batterie

Publikation: 1.2.2001
Lernstufe: 3
Übersicht: Herstellung einer elektrochemischen Batterie
Dauer: 1 Unterrichtsstunde
Material: Für eine Zweier- oder Dreiergruppe:
  • 2 Zinkplättchen
  • 2 Kupferplättchen
  • isolierte Drähte (an den Enden Isolierung entfernen)
  • 2 Marmeladengläser + Essig
  • 1 Leuchtdiode (LED)

Ablauf

Dieser Versuch ist etwas schwieriger. Da ihn sich die Schüler nicht selber aus­den­ken können, stellt die Lehrerin eine Versuchsanleitung zur Verfügung, an die sich die Schüler halten sollen.

Mit Hilfe von Abb. 1 sollen die Schüler die Vorrichtung nachbauen.

Schema einer selbst gebauten Batterie

Abb. 1: Aufbau der Batterie und Schaltung

Wenn alles korrekt verdrahtet wurde (achtung, die Leuchtdiode hat einen Plus- und einen Minuspol, man muss also darauf achten, wie man sie verbin­det), leuchtet die Leuchtdiode. Es wird also offensichtlich Elektrizität erzeugt, die Batterie funktioniert. Man kann mehrere Batterien dieses Typs in Reihe schalten, um mehr Elektrizität zu erzeugen (also den Minus-Pol der ersten Batterie mit dem Plus-Pol der zweiten verbinden, während die Leuchtdiode an den Plus-Pol der ersten und den Minus-Pol der anderen angeschlossen wird). Um die Leuchtdiode zum Leuchten zu bringen sind mindestens zwei hinter­einander geschaltete Batterien notwendig.

[Anmerkung von Sonnentaler: Bei diesem Experiment wird eine Leuchtdiode (LED) anstelle eines Glühlämpchens verwendet, da die selbst hergestellte Batterie keine allzu hohe Spannung produziert; sie reicht in der Regel nicht aus, um ein Glühlämpchen zum Leuchten zu bringen. Um die Spannung zu erhöhen, werden deshalb auch mindestens zwei hintereinander geschaltete Batterien verwendet.

Beim Umgang mit LEDs muss man vorsichtig sein: Eine zu hohe Spannung kann sie zerstören. Deshalb sollte man eine LED nie direkt an eine Batterie anschlie­ßen (zumindest nicht an eine Flachbatterie mit einer Spannung von 4,5 V oder gar an Batterien mit noch höherer Spannung) – die maximale Spannung, die man an viele handelsübliche LEDs anlegen darf, liegt bei nur ca. 2 V.

Bei der Verwendung von LEDs muss außerdem auf deren Polung geachtet wer­den. Die Anschlüsse einer LED sind mit + oder a (für Anode) und oder k (für Kathode) gekennzeichnet. Die Anode muss mit dem Plus-Pol der Batterie ver­bunden werden, die Kathode mit dem Minus-Pol. Es schadet allerdings nicht, wenn man die LED falsch herum anschließt (bei falscher Polung darf man sogar höhere Spannungen anlegen als bei richtiger Polung), sie leuchtet dann aber natürlich nicht.]

Letzte Aktualisierung: 14.4.2015

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