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Homepage > Aktivitäten > Materie und Stoffe > Mischungen, Lösungen > Mischungen und Lösungen

Mischungen und Lösungen

Autor/inn/en: Anonym
Publikation: 1.1.1998
Lernstufe: 3
Übersicht: Ausgehend von einfachen Versuchen entdecken die Schüler/innen bestimmte Eigenschaften verschiedener Flüssigkeiten.
Ziele: Ausgehend von einfachen Versuchen einige Grundkenntnisse über das Lösen von Stoffen in Flüssigkeiten und über bestimmte Eigenschaften von Flüssigkeiten vermitteln.
Angestrebte Kenntnisse: Materie – Beispiele für Mischungen und Lösungen, die in der Schule herzustellen sind.
Dauer: 4 Unterrichtsstunden (einige in Gruppenarbeit)
- 1. Unterrichtsstunde: Löslich/unlöslich
- 2. Unterrichtsstunde: Kann man einen gelösten Feststoff zurückgewinnen?
- 3. Unterrichtsstunde: Was passiert, wenn eine Flüssigkeit in Kontakt mit einer anderen Flüssigkeit kommt?
- 4. Unterrichtsstunde: Warum setzen sich einige Flüssigkeiten am Boden ab?
Herkunft: La main à la pâte, Paris

Begriffe

Angestrebte Fähigkeiten

1. Unterrichtsstunde: löslich oder unlöslich?

Ausgangssituation

Wir haben im Rahmen einer Klassenfahrt gekocht.
Dabei haben wir Feststoffe und Flüssigkeiten gemischt.

Fragestellung

Sind alle Feststoffe wasserlöslich?

Hypothesen der Schüler/innen

Einige Feststoffe "verschwinden" im Wasser, andere nicht.

Von den Schüler/inne/n vorgeschlagene Versuche

Verschiedene Feststoffe mit Wasser mischen

In der Klasse durchgeführter Versuch

Material

- Gläser
- Löffel
- Salz, Reis, Puderzucker, Würfelzucker, Mehl, löslicher Kaffee

Ablauf

Auszug aus einem Versuchsheft
 
Weiterer Auszug aus einem Versuchsheft
 
Auszug aus einem Versuchsheft: Text zur Löslichkeit-Unlöslichkeit

Abb. 1-3: Auszüge aus Versuchsheften

Kommentar der/des Lehrenden

Der so genannte "lösliche" Kaffee ist in Wirklichkeit eine Suspension, was den Kindern schwer zu vermitteln ist (die Flüssigkeit ist schwarz).

Bibliographie

2. Unterrichtsstunde: Kann man einen gelösten Feststoff zurückgewinnen?

Fragestellungen

Hypothesen der Schüler/innen

Man sieht den Feststoff nicht, aber er ist da.

Von den Schüler/inne/n vorgeschlagene Versuche

In der Klasse durchgeführte Versuche

Material

Versuch 1

Versuch 2

Feststellung

Die Masse des Salzwassers entspricht der Summe der Massen des Wassers und des Salzes, die für die Herstellung der Salzlösung verwendet wurden.
"Das Salz gibt der Lösung nicht nur seinen Geschmack, sondern befindet sich vollständig in der Lösung."

Auszug aus einem Versuchsheft: Es wird gewogen

Abb. 4: Auszug aus einem Versuchsheft

Versuch 3

Feststellung

Man kann den Sand zurückgewinnen, aber nicht das Salz.
Man kann die Bestandteile einer Mischung durch Filtern trennen, wenn die Feststoffe unlöslich sind.

Auszug aus einem Versuchsheft: Wie kann man das Salz wiedergewinnen?

Abb. 5: Ist das Salz verschwunden?

Versuch 4

Das Wasser verdunsten/vedampfen lassen:
- an der Luft,
- durch Kochen.

Feststellungen

Es tauchen Salzkristalle auf.
Man kann den in Wasser gelösten Feststoff durch Verdunstung des Wassers zurückgewinnen.

Weiterer Auszug aus einem Versuchsheft: Wie kann man das Salz wiedergewinnen?

Abb. 6: Wie kann man das Salz zurückgewinnen?

Kommentar der/des Lehrenden

Zum Wiegen von Wasser, Salz und Salzwasser wird folgendes Verfahren empfohlen: Statt Wasser, Salz und Salzwasser einzeln zu wiegen, kann man das Wasser und das Salz nebeneinander auf dieselbe Waagschale stellen. Anschließend tariert man die Waage mit einem Gewicht aus. Dann löst man das Salz im Wasser auf und stellt das Gefäß wieder auf die Waage. Dadurch wird vermieden, dass man während des Wiegens Summen bilden muss.

Ergänzungen

Bibliographie

3. Unterrichtsstunde: Was passiert, wenn eine Flüssigkeit in Kontakt mit einer anderen Flüssigkeit kommt?

Ausgangssituation

Fragestellung

Was passiert, wenn man die folgenden Flüssigkeiten in dasselbe Gefäß schüttet:

  1. Wasser und Sirup,
  2. Öl und Essig?

Hypothesen der Schüler/innen

  1. Das Wasser und der Sirup mischen sich (wenn man schüttelt).
  2. Man sieht:
    - Essig-"Blasen" auf dem Öl,
    - Öl-"Blasen" auf dem Essig.

Von den Schüler/inne/n vorgeschlagener Versuch

Wir mischen jeweils zwei dieser Flüssigkeiten.

In der Klasse durchgeführter Versuch

Material

Ablauf

Auszug aus einem Versuchsheft zu den Mischungen Wasser/Sirup und Öl/Essig

Abb. 7: Was passiert, wenn man Wasser und Sirup oder Öl und Essig mischt?

Feststellung

- Wenn man die Mischung aus Wasser und Sirup schüttelt, erhält man eine klare Mischung. Man sagt, dass die Flüssigkeiten miteinander mischbar sind.
- Wenn man die Mischung aus Öl und Essig schüttelt, entsteht aus den beiden Flüssigkeiten eine trübe Mischung (Emulsion).
- Wenn man diese Mischung stehen lässt, trennen sich die Flüssigkeiten; sie sind nicht miteinander mischbar.

Kommentar der/des Lehrenden

Die Schüler/innen schlagen oft Mischungen mit Milch vor. Man muss ihnen dann erklären, dass Milch bereits eine Emulsion ist.

4. Unterrichtsstunde: Warum setzen sich einige Flüssigkeiten immer am Boden ab?

Ausgangssituation

- Das Öl schwimmt immer über dem Essig.
- Wenn man nicht schüttelt, befindet sich der Sirup immer unter dem Wasser. Stimmt das?

Fragestellung

- Kann man die Reihenfolge ändern, in der sich Flüssigkeiten übereinanderlagern?
- Warum sollte die Reihenfolge immer die gleiche sein?

Hypothesen der Schüler/innen

- Man kann die Reihenfolge möglicherweise ändern.
- Die dunkelste, die dickste, die schwerste Flüssigkeit geht immer nach unten.

Von den Schüler/inne/n vorgeschlagene Versuche

In der Klasse durchgeführte Versuche

Material

Versuch 1

Feststellung

Falls das Kriterium "fett" erwähnt wird: Von diesen vier Flüssigkeiten ist nur eine ein Fett, man kann daraus also nicht ableiten, dass Fett immer oben schwimmt.

Versuch 2

Feststellung

Für den Sirup:
- Kriterium "dunkel": ja
- Kriterium "dick": ja

Für das Öl:
- Kriterium "dunkel": nein
- Kriterium "dick": nein

Schlussfolgerung

Diese Kriterien sind nicht geeignet.

Versuch 3

Feststellung

Wenn sich zwei Flüssigkeiten überlagern, befindet sich die leichtere (bei gleichem Volumen) oben.

Ergänzung

Material

Für 30 Schüler/innen:

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