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Homepage > Dokumentation > Pädagogik > Rolle der Lehrenden > Vorbereitung naturwissenschaftlicher Aktivitäten > Globaler Lernerwerb

Den globalen Lernerwerb über ein Schuljahr planen

Autor/inn/en:
Publikation: 1.11.1998
Herkunft: La main à la pâte, Paris

Manchmal kann man den naturwissenschaftlichen Unterricht gleich mit einer praktischen Arbeit beginnen. So ein Sprung ins kalte Wasser mag notwendig sein, genügt jedoch nicht. Denn die naturwissenschaftlichen Tätigkeiten im Laufe eines Schuljahres lassen sich, wenn sie die Schüler/innen nachhaltig weiterbringen sollen, nicht unabhängig voneinander in Betracht ziehen. Sonst laufen sie Gefahr, nur ein Spiel mit geringem Lernerwerb zu sein...

Der offizielle Lehrplan [in Frankreich] (siehe zum Beispiel auch die von den Ländern Berlin, Brandenburg, Bremen und Mecklenburg-Vorpommern gemeinsam erarbeiteten Rahmenlehrpläne Sachunterricht Grundschule und Naturwissenschaften 5/6) vermittelt eine Idee, welche Gebiete auf jeder Lernstufe anzugehen sind. Aber er schreibt nicht genau vor, was in jedem Schuljahr durchgenommen werden kann oder muss. Zum Beispiel können in der Lernstufe 2 (1. bis 3. Klasse) bestimmte Themen oder Fragen sowohl in der 1. als auch in der 2. Klasse durchgenommen werden, andere nur in der 2. Klasse. Die Schulliteratur (Lehrbücher, Versuchshefte, Lehrmaterialien für den/die Lehrer/in) sind eine wertvolle Hilfe, die man ruhig eins zu eins umsetzen kann, zumal wenn man zum ersten Mal mit diesen Lehrplänen konfrontiert ist.

Wenn man jedoch seine ersten "Waffen" geschmiedet hat, sollte man versuchen sich die Lehrpläne auf die eigene Weise zurechtzulegen. Ein gutes Mittel dazu stellt ein "Neuzusammensetzen" des Lehrplans dar (Umbruch in der Druckersprache): Man sollte sozusagen den Plan mit den eigenen Worten wiedergeben. Durch diese persönliche Arbeit fühlt man sich im "Land des Wissens" schneller zu Hause und kann besser auf Anregungen, die von den Schüler/inne/n kommen, eingehen (auf Fragen, Erzählungen, mitgebrachte Materialien), oder auch auf lokale oder weltweite Begebenheiten (aus Zeitungen, Fernsehen, ... ). Man orientiert sich leichter bei der Wahl möglicher Themen und ist gleichzeitig sicher, dass die Inhalte und angestrebten Ziele der offiziellen Lehrpläne respektiert werden. Die/der Lehrende baut so einen ganz persönlichen Unterricht auf und kommt umso besser damit zurecht, als sie/er ihrer/seiner eigenen Logik folgt.

Letzte Aktualisierung: 28.6.2013

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