Direkt zum Inhalt
Zum Ende des Inhalts
Zur Service-Navigation
Zur Suche
Zur Hauptnavigation
Zur Anmeldung/Registrierung

Homepage > Dokumentation > Pädagogik > Wie fange ich an? > Inhalte unterrichten > Informationsblätter > 11: Bewegungen und Ortsveränderungen

Informationsblatt 11: Bewegungen und Ortsveränderungen

Publikation: 31.7.2009
Herkunft: La main à la pâte, Paris

Aus den Lehrplänen

Lernstufe 2:

Lernstufe 3:

Erschwernisse durch den gängigen Sprachgebrauch

Erschwernisse aufgrund von vorgefassten Meinungen der Schüler

Schüler zeichnen Knochen in stereotypen Formen oder auch so, dass ihre Zahl und ihre Lage in den Gliedmaßen keine Bewegung zulassen würde. Sie stellen weder die die Bewegung verursachenden Muskeln dar, noch deren Angriffs­punkte. Die Schüler denken sogar oft, dass das Skelett sich von sich aus be­wegt, wie im Zeichentrickfilm.

Schüler stellen sich oft vor, dass die Sinnesempfindungen durch "Röhren” trans­portiert werden.

Ein paar Klippen, an denen Beobachtung und Experiment scheitern könnten

Modelle sollten nur dann verwendet werden, wenn gleichzeitig auch die reale Bewegung von Gliedmaßen kritisch beobachtet wird.

Gummibänder sind keine guten Modelle für Muskeln, da Muskeln im kontrahier­ten Zustand angespannt sind und nicht im gestreckten.

Kenntnisse

Bewegungen in den Gelenken von Wirbeltieren sind möglich, weil Muskeln starre Elemente bewegen, nämlich die das Skelett bildenden Knochen.

Die Muskeln der Gliedmaßen sind auf beiden Seiten eines Gelenks an den Knochen befestigt. Sehnen befestigen die Muskeln an den Knochen. Bänder dienen dazu, die Knochen über das Gelenk hinweg miteinander zu verbinden.

Bei einer Kontraktion wird die Lage der starren Knochen durch die Verkürzung der Muskeln verändert. Muskeln, die Teile eines Gliedes einander nähern, nennt man Beugemuskeln, solche, die die Teile voneinander entfernen, heißen Streck­muskeln. Muskeln, die einander entgegenarbeiten, wie die Beuge- und Streckmuskeln, nennt man Antagonisten (Gegenspieler).

Das Gehen, das Laufen, das Springen, ... sind das Ergebnis von mehreren Grundbewegungen (Beugungen und Streckungen).

Dank der Sinnesorgane empfängt ein Lebewesen Nachrichten aus der Umge­bung, die im Gehirn verarbeitet werden, so dass das Lebewesen handeln und sich mitteilen kann.

Mehr zum Thema

Es gibt "willkürliche" Bewegungen, wie die der Gliedmaßen und "unwillkürli­che", wie die des Herzens. Die aufrechte Haltung und alle Bewegungen sind nur mit zahlreichen Nervensignalen möglich. Sinnesempfindungen werden von empfindlichen Zellen (Rezeptoren) in einem Sinnesorgan aufgenommen. Die Rolle dieser Zellen besteht darin, die von außen kommende Erregung in einen Nervenstrom umzuwandeln. Die Nachrichten werden in einem Nervenzentrum verarbeitet, das dann eine Antwort auf der Ebene der Drüsen oder des Bewe­gungsapparats veranlasst. Das zentrale Nervensystem kommt jedoch erst in der Sekundarstufe zur Sprache. Die Nerven leiten Signale weiter.

Einsatz der Kenntnisse in anderen Zusammenhängen, verwandte Begriffe

Letzte Aktualisierung: 20.4.2015

Allgemeine Informationen E-Mail Alphabetischer Index Sitemap Häufig gestellte Fragen La main à la pâte
Was sind eigentlich Sonnentaler?

Anmeldung

Passwort vergessen?

Registrieren