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Homepage > Dokumentation > Pädagogik > Wie fange ich an? > Inhalte unterrichten > Informationsblätter > 8: Die Welt des Lebendigen klassifizieren

Informationsblatt 8: Die Welt des Lebendigen klassifizieren

Publikation: 31.7.2009
Herkunft: La main à la pâte, Paris

Aus den Lehrplänen

Lernstufe 2:

Vielfalt des Lebendigen und Vielfalt der Umgebungen

Lernstufe 3:

Einheit und Vielfalt der Welt des Lebendigen

Erschwernisse durch den gängigen Sprachgebrauch

Erschwernisse aufgrund von vorgefassten Meinungen der Schüler

Schüler nehmen Unterschiede zwischen Lebewesen besser wahr als Ähnlich­keiten. Sie kennen zwar die meisten Merkmale, aber für eine Klassifizierung ist ihr Wissen zu bruchstückhaft und ungeordnet.

Ein paar Klippen, an denen Beobachtung und Experiment scheitern könnten

Die wissenschaftlichen Klassifizierungen können von den Schülern nicht neu erfunden werden und dürfen auch nicht systematisch auswendig gelernt wer­den; sie müssen nach und nach entwickelt werden.

Bei bestimmten Lebewesen stellt man einen morphologischen Bruch im Lauf ihrer Entwicklung fest, der zu Irrtümern in der Klassifizierung führen kann (Bei­spiel: Der "Mehlwurm" ist eine Larve, aus der ein gänzlich anders aussehendes erwachsenes Insekt mit Flügeln wird: der Mehlkäfer).

Kenntnisse

Tiere und Pflanzen der gleichen Art sehen sich ähnlich, können sich unter­einander vermehren und ihre Jungen werden fruchtbar.

Es gibt eine große Vielfalt von Lebewesen (Tiere, Pflanzen, Bakterien). Die Zahl der gegenwärtig vorkommenden Arten ist nicht genau bekannt: Sie liegt bei 10 Millionen. Beschrieben sind nur etwa 10 bis 15%. Die meisten Arten zählt man in der Gruppe der Insekten.

Mehr zum Thema

In ein und derselben Art gibt es individuelle Unterschiede.

In einer gegebenen Umgebung können Lebewesen, die die gleiche Lebens­weise haben, gleiche anatomische Besonderheiten aufweisen (Konvergenz unterschiedlicher Arten).

Die Welt des Lebendigen ist keine Ansammlung von nebeneinander existie­renden Arten; die Arten wechselwirken miteinander und mit der Umwelt.

Die Biologen sind sich darin einig, die Lebewesen in drei große Gruppen ein­zuteilen: die Eubakterien (gewöhnliche Bakterien), die Archaebakterien (Urbak­terien) und die Eukaryoten (Organismen, die aus Zellen mit einem echten Zell­kern bestehen). Diese drei Gruppen, die einen gemeinsamen Vorfahren haben, bilden die drei Äste des Stammbaums der Lebewesen. Die Eukaryoten umfas­sen die Tiere, die Pilze, die Algen und die Pflanzen sowie eine Vielzahl von Einzellern, die verschiedenen Gruppen angehören. Bakterien und Einzeller sind mit bloßem Auge nicht zu erkennen und werden daher als Mikroorganismen bezeichnet. Trotz ihrer mikroskopischen Größe spielen sie eine wichtige Rolle in der Funktionsweise der Ökosysteme, und es wird angenommen, dass sie etwa die Hälfte der Biomasse (Masse aller Lebewesen) ausmachen.

Einsatz der Kenntnisse in anderen Zusammenhängen, verwandte Begriffe

Letzte Aktualisierung: 20.4.2015

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