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Homepage > Dokumentation > Naturwissenschaften > Elektrizität > Weitere Informationen > Stromkreise > Glühlampen

Glühlampen

Autor:
Publikation: 1.4.1998
Herkunft: La main à la pâte, Paris

Wir verdanken diese brillante und leuchtende Erfindung dem Amerikaner Thomas Edison und dem Engländer Joseph Wilson Swan. Der Name "Glüh"lampe (oder Glühbirne) rührt daher, dass in dem Glaskolben ein langer und feiner Metalldraht (Wolfram) durch das Hindurchfließen eines elektrischen Stromes erwärmt wird. Bei einer Temperatur von 3000 °C glüht er und strahlt Licht aus. Dieser Faden würde bei Kontakt mit der Luft sehr schnell verbrennen. Deshalb wird er durch einen abgedichteten Glaskolben geschützt, den man evakuiert und mit einem Edelgas wie Argon oder Krypton gefüllt hat. Im Mittel kann eine klassische Glühlampe ca. tausend Stunden brennen. Ihre elektrische Leistung wird in Watt gemessen. Je höher die Zahl ist, desto stärker ist das ausgestrahlte Licht und desto höher der Stromverbrauch.

Man kann Licht auch mit einer Leuchtstoffröhre erzeugen. In dieser befindet sich kein Glühfaden, sondern eine kleine Menge Gas, das die Elektrizität leitet. Wenn man an den Anschlüssen dieser Röhre eine Spannung anlegt und ein Strom fließt, gibt das Gas unsichtbares ultraviolettes Licht ab, das eine dünne Lumineszenzschicht (im Allgemeinen Phosphor) beleuchtet, die auf der Innenwand der Röhre aufgebracht ist. Unter der Einwirkung dieser Einstrahlung gibt diese Schicht dann sichtbares Licht ab.

[Anmerkung der Übersetzer: Ein prinzipbedingter Nachteil der Glühlampe ist, dass nur ca. 2% der eingesetzten elektrischen Energie in sichtbares Licht umgesetzt werden, der überwiegende Teil der Energie geht in Form von Wärme verloren. Aus Gründen der Energieeinsparung gibt es deshalb Bestrebungen, Glühlampen in absehbarer Zeit vollständig durch Lampen zu ersetzen, die auf anderen Funktionsprinzipien beruhen (Leuchstofflampen, LEDs) und weniger Wärme erzeugen.]

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