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Homepage > Dokumentation > Naturwissenschaften > Elektrizität > Weitere Informationen > Stromkreise > Kraftwerke
| Autor: | |
| Publikation: | 1.4.1998 |
| Herkunft: | La main à la pâte, Paris |
Um sich auf den wachsenden Elektrizitätsverbrauch einzustellen, musste man Kraftwerke erfinden und bauen, die imstande waren, Elektrizität in großen Mengen zu produzieren. In Deutschland sind die hauptsächlichen Produktionsarten Wärmekraftwerke, die fossile Brennstoffe verwenden (Stein- und Braunkohle, Heizöl, Gas), Kernkraftwerke, Windkraftanlagen und Wasserkraftwerke. Die Turbine und der Generator sind die Hauptbestandteile dieser Elektrizitätserzeuger. In Wärmekraftwerken wird die Turbine durch den Dampf aus mit Brennstoffen beheizten Kesseln angetrieben, in Wasserkraftwerken hingegen durch die mechanische Energie des Wassers. Die Turbine wird an einen Generator gekoppelt, einen großen Magneten, der von einer Spule umgeben ist, die beim Drehen einen Wechselstrom erzeugt. Sobald der Strom produziert ist, muss er bis zum Verbraucher gebracht werden. Am Ausgang des Kraftwerks erhöht ein erster Transformator, ein Spannungserhöher, die Spannung auf bis zu 400.000 V (in manchen Ländern sogar noch höher). Damit können die Energieverluste während des Transports minimiert werden. In der Nähe des Bestimmungsortes führt ein zweiter Transformator den umgekehrten Vorgang durch: Er erniedrigt die Spannung, um sie an die Normen für das Haushaltsnetz anzupassen.
Abb. 1: Hochspannungsmast
Es gibt auch andere Methoden, Elektrizität zu erzeugen: Solarmodule wandeln das Sonnenlicht in Elektrizität um, Windräder nutzen die Windkraft, Gezeitenkraftwerke die Kraft von Ebbe und Flut, die Geothermie nutzt unterirdische Warmwasservorkommen aus, während Biomassekraftwerke Abfälle als Energiequelle verwenden.
Abb. 2: Wasserkraftwerk