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Homepage > Aktivitäten > Ökologie > Umwelt > Filtern von schlammigem Wasser

Filtern von schlammigem Wasser

Autor/inn/en: Anonym
Publikation: 1.1.1998
Lernstufe: 3
Übersicht:
  • Herstellung verschiedener Filter, durch die man nacheinander das Wasser fließen lässt.
  • Herstellung eines einzigen Filters mit mehreren "Etagen".
Ziele: Die Schüler denken sich eine einfache Vorrichtung aus, um in der Klasse Wasser zu filtern, und verstehen, dass dabei kein Trinkwasser entsteht.
Angestrebte Kenntnisse: Die Wasserqualität
Dauer: 3 Unterrichtsstunden
Material:
  • Plastikflaschen
  • feines Nylongitter
  • Sand
  • Kies
  • Kohle
  • Papierfilter
  • Watte
Herkunft: La main à la pâte, Paris
Bewertung:
(noch keine Bewertung)

Wissenschaftliche Grundkenntnisse

Den Unterschied zwischen sauberem Wasser (klares Aussehen) und Trinkwas­ser (zum Verzehr geeignet), filtriertem Wasser, aufbereitetem Wasser usw. erkunden.

Pädagogische Vorgehensweise

Ausgangssituation

Beim Besuch einer Kläranlage entdecken die Schüler, dass man aus Flusswas­ser (oder anderem Wasser) Trinkwasser machen kann. Nach diesem Besuch möchten sie versuchen, in der Schule schlammiges Wasser, in dem auch noch "Verunreinigungen" herumschwimmen, zu klären.

Hypothese der Schüler

"Man muss das Wasser filtern – mit Hilfe verschiedener Materialien, die die Verunreinigungen zurückhalten."

Von den Schülern vorgeschlagene Versuche

Von den Schülern durchgeführte Versuche

1. Phase: Die Schüler arbeiten in Sechsergruppen und führen mit dem beschriebenen Material die von ihnen vorgeschlagenen Versuche durch:

Schlammiges Wasser wird nacheinander in verschiedene Filter gegeben.

Abb. 1: Das Wasser wird nacheinander in die verschiedenen Filter gegeben.

Versuchsergebnisse

Die Schüler stoßen auf Schwierigkeiten: "Dafür braucht man viel Platz." "Das schmutzige Wasser spritzt überall hin." "Das ist unpraktisch." Sie stellen Fol­gendes fest: "Die Ergebnisse sind nicht in allen Gruppen gleich." "Man muss die Filter ordnen, um zuerst die groben Verschmutzungen herauszufiltern." "Je größer der Filter ist, desto klarer wird das Wasser, aber das Filtern dauert länger." "Man könnte Etagen bauen wie bei der Ariane-Rakete."

2. Phase: Die Anmerkungen werden zusammengefasst und die letzte wird auf­gegriffen, um den Versuch zu wiederholen: Jede Gruppe baut einen einzigen Filter.

Schema eines mehrschichtigen Filters

Abb. 2: Die Filter werden übereinander zu einem einzigen großen Filter angeordnet.

Der Filter wird so gebaut, dass zunächst der Filter mit den größten Löchern bzw. Poren kommt und dann immer feinere Filter.

Versuchsergebnis

Jede Gruppe erhält geklärtes Wasser. "Das dauert ziemlich lange, da es durch jeden einzelnen Filter durchlaufen muss."

Schlussfolgerung

Es ist möglich, schmutziges Wasser mit einer Reihe von aufeinanderfolgenden Filtern zu reinigen, die die Verschmutzungen zurückhalten. Das Wasser muss zuerst durch die Filter fließen, die die gröbsten Verschmutzungen zurückhalten, und dann durch immer feinere Filter.

Die Schüler machen eine letzte Bemerkung: "Im Wasser sind noch Mikro­organismen (Bakterien, ...), von denen ihnen der Leiter der Kläranlage erzählt hatte. Man könnte das Wasser mit Javelwasser (einer Bleichlauge) behandeln, um die Mikroorganismen abzutöten, aber wir haben kein Mikroskop, um das Wasser vor und nach der Behandlung zu untersuchen."

Letzte Aktualisierung: 7.4.2015

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