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Homepage > Dokumentation > Naturwissenschaften > Biologie > Grundlagen > Lebensstadien der Tiere; Wachstum und Altern

Lebensstadien der Tiere; Wachstum und Altern

Autor:
Publikation: 1.7.2001
Herkunft: La main à la pâte, Paris

In einem typischen Lebenszyklus durchläuft ein Organismus nacheinander verschiedene Stadien. Der Lebenszyklus beginnt mit der befruchteten Eizelle und endet mit dem Tod des Organismus. Das Ei entwickelt sich zunächst zu einem Embryo, dessen Entwicklung und Wachstum zur Geburt einer Larve oder eines Jungtieres führt; man spricht auch von Jugend- oder Juvenilstadium. Es ist anzumerken, dass das Wachstum ein quantitatives Phänomen ist, das durch eine irreversible Größen- und Gewichtszunahme gekennzeichnet ist, während die Entwicklung ein qualitatives Phänomen ist, das sich durch die Bildung neuer Organe auszeichnet.

Fotos: 3 Lebensstadien einer Fliege

Drei Lebensstadien einer Fliege
Aus dem Ei entwickelt sich eine Made, die mehrere Stadien durchläuft.
Am Ende ihres Wachstums wandelt sich die Larve in eine unbewegliche Puppe um und nimmt keine Nahrung mehr auf.
Die Puppe macht eine Metamorphose durch, die schließlich zum Adultstadium führt.

Abgesehen von einigen wenigen Ausnahmen pflanzen sich Larven und Jungtiere nicht fort; das Erreichen der Fortpflanzungsfähigkeit charakterisiert das Adultstadium.

Wenn die maximale Lebensdauer, die je nach Art sehr unterschiedlich sein kann, erreicht ist, beginnt für den Organismus eine Phase des physiologischen qAlterns, die als Seneszenz bezeichnet wird. In dieser Phase nimmt die Leistungsfähigkeit der Funktionen allmählich ab, bis schließlich der Tod eintritt. Der Tod ist ein gemeinsames Merkmal aller Lebewesen und kann als irreversibler Stillstand aller Funktionen des Organismus definiert werden.

Im Gegensatz zu vielen Pflanzen, die während ihres gesamten Lebens weiter wachsen, haben Tiere ein begrenztes Wachstum; sie hören auf zu wachsen, wenn eine bestimmte genetisch vorprogrammierte und für die Art typische Größe erreicht ist.

Fotos: Erwachsener und junger Elefant

Elefant: Adulttier und Jungtier
Das Wachstum der Tiere ist begrenzt: Wenn die Adultgröße erreicht ist, wächst das Tier nicht mehr weiter.

Das Wachstum läuft allerdings je nach Organismengruppe unterschiedlich ab. So spricht man von einem kontinuierlichen Wachstum, wenn die Größe ununterbrochen zunimmt, bis das Individuum die für die Art charakteristische Größe erreicht hat. Dies ist vor allem bei den Arten der Fall, die ein Innenskelett (z. B. Wirbeltiere) oder einen weichen Körper (z.B. Würmer und Schnecken) haben.

Fotos: Weinbergschnecke, Regenwurm und Igel

Weichtiere, Würmer und Wirbeltiere haben ein kontinuierliches Wachstum.

Bei Tieren mit einem starren Außenskelett hingegen, z.B. Gliederfüßern (Krebstiere, Spinnen, Insekten), kann das Wachstum nicht kontinuierlich sein, da sie die starre, undehnbare Hülle ihres Panzers daran hindert. Um wachsen zu können, müssen sie sich daher ihres Panzers entledigen. Dieser wird durch den Druck des größer werdenden Körpers abgestoßen, bevor ein neuer Panzer produziert wird. Die Gesamtheit dieser Phänomene wird als Häutung bezeichnet. Damit ist das Wachstum der Gliederfüßer diskontinuierlich, da nur zum Zeitpunkt der Häutung eine Zunahme der Größe stattfindet.

Fotos: Krebs und Käfer

Gliederfüßer wie die Krebstiere und die Insekten haben ein starres Außenskelett mit Anhängen zur Fortbewegung.

Letzte Aktualisierung: 11.2.2014

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