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Homepage > Dokumentation > Naturwissenschaften > Astronomie > Grundlagen > Die Sonnenuhr

Die Sonnenuhr

Autor:
Publikation: 1.9.2000
Herkunft: La main à la pâte, Paris

Der Gnomon

Der Gnomon ist ein einfacher, senkrecht in den Boden gesteckter Stab. Man kann damit überall beobachten, wie der Schatten, den die Sonne wirft, wandert. Der Gnomon ist die Urform der Sonnenuhr. Aus der Beobachtung des Schattens, wenn man sie nur lange genug durchführt, lässt sich einiges lernen. So ist der Schatten im Sommer, wenn die Sonne sich dem Zenith nähert, kürzer als im Winter. Wir lernen, dass die Sonne zu verschiedenen Jahreszeiten nicht gleich hoch am Himmel steht. Auch die Tagesdauer ist verschieden. Der Grund liegt in der Drehung der Erde um die Sonne, weil sich die Erdachse (um die die Erde sich täglich einmal dreht) nicht mitdreht, sondern ihre Richtung, bezogen auf die Ebene der Erdumlaufbahn um die Sonne, beibehält.

Animated gif: Der Schatten eines Gnomons im Laufe eines Tages im Sommer

Animation: Der Schatten eines Gnomons im Laufe eines Tages im Sommer
Die Animation als Bilderfolge

Der Gnomon lehrt uns, dass im Sommer die Sonne am Himmel höher steht: Der Schatten ist kürzer. Auch scheint die Sonne länger, der Schatten beschreibt im Lauf des Tages einen größeren Winkel.

Animated gif: Der Schatten eines Gnomons im Laufe eines Tages im Herbst und im Frühling

Animation: Der Schatten eines Gnomons im Laufe eines Tages im Herbst und im Frühling
Die Animation als Bilderfolge

Im Herbst und im Frühling beobachtet man zur gleichen Uhrzeit einen längeren Schatten als im Sommer, die Sonne steht am Himmel niedriger.

Animated gif: Der Schatten eines Gnomons im Laufe eines Tages im Winter

Animation: Der Schatten eines Gnomons im Laufe eines Tages im Winter
Die Animation als Bilderfolge

Im Winter ist der Schatten am längsten, die Sonne steht bei gleicher Uhrzeit am niedrigsten.

Die Stundenmarkierungen auf den oben abgebildeten Sonnenuhren sind nur Anhaltspunkte, damit man erkennt, dass die Sonne zu verschiedenen Jahreszeiten verschieden lang scheint. Da man zu falschen Stundenangaben kommt, wenn man einfach 24 Strahlen in gleichem Abstand rund um den Stab zeichnet, ist der Gnomon eine schlechte Sonnenuhr. Zum Beispiel beobachtet man um die Zeit der Tagundnachtgleiche im Herbst zwischen 10 und 11 Uhr eine Wanderung des Schattens um 15°, während der Winkel sich von 13 auf 14 Uhr um 21° ändert. Eine gute Sonnenuhr, auch äquatoriale Sonnenuhr genannt, entsteht aus dem Gnomon durch dreierlei Korrekturen. Mit solch einer Sonnenuhr lässt sich die Zeit mit einer Genauigkeit von bis zu fünf Minuten bestimmen.

Letzte Aktualisierung: 11.2.2014

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