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Homepage > Aktivitäten > Mechanik > Bewegung > Ich bin öko-mobil! > Umwelt und Lebensqualität > 8: Auswirkungen auf die Ökosysteme > Versickerung von Regenwasser

8.3: Versickerung von Regenwasser

Autor/inn/en:
Publikation: 5.3.2015
Lernstufen: 23
Übersicht: Die Schüler untersuchen, wie Regenwasser in verschiedenen Böden ver­sickert. Sie stellen fest, dass betonierte und asphaltierte Böden gar kein Wasser aufnehmen können, sie sind versiegelt.
Angestrebte Kenntnisse:
  • Für die Verkehrsinfrastruktur werden Böden versiegelt.
  • Das erhöht die Gefahr von Überschwemmungen und Wasserknappheit.
Wortschatz: Abfluss des Regenwassers, Einsickern, Flächenversiegelung
Dauer: 1 Stunde
Material:
Herkunft: La main à la pâte, Paris

Literaturrecherche

Die Lehrerin verteilt das Arbeitsblatt 26 (Versickerung von Regenwasser) und lässt die Schüler in Einzelarbeit die beiden Fragen beantworten.

Foto: Eine nasse Straße

Abb. 1: Auf Asphalt sickert Regenwasser nicht ein (Foto: Laurine Quesney).

Gemeinsame Erörterung

Einig sind sich die Schüler in der Regel darüber, dass das Regenwasser bis zum Straßenablauf (Gully) fließt und dass bei starkem Regen Überschwemmungsge­fahr besteht. Oft sind die Schüler sich jedoch uneinig darüber, ob das Wasser im Asphalt versickern kann oder nicht. Die Lehrerin hakt daher nach: "Wie kön­nen wir nachprüfen, ob Wasser einsickern kann?". Die Vorschläge werden ge­sammelt.

Experiment (in Zweiergruppen)

In den folgenden Experimenten wird geprüft, wie Wasser bei verschiedener Bo­denbeschaffenheit versickern kann: in einem Kieselbett, in einer Sandschicht, in (Garten-)Erde, in Asphalt.

In jedem Experiment wird die gleiche Menge Wasser auf den jeweiligen Boden gegossen (nur im letzten Experiment ist das unerheblich) und die Zeit gemes­sen, die das Wasser braucht, um einzusickern. Es ist darauf zu achten, dass die Stoppuhr jedes Mal im gleichen Moment gestartet und gestoppt wird.

4 Fotos: Experimente zur Einsickerung von Regenwasser

Abb. 2: Experimente zur Einsickerung von Regenwasser [1]

Gemeinsame Erörterung

Wenn alle Experimente durchgeführt sind, besteht allgemein Klarheit darüber, dass Wasser je nach Bodenbeschaffenheit mehr oder weniger schnell versi­ckert. Asphalt und Beton nehmen gar kein Wasser auf, im Gegensatz zum Beispiel zu (Garten-)Erde.

Bodenart Sand Steine Erde Asphalt
Versickerungszeit 40 s 10 s 8 s nie

Die Schüler diskutieren die Folgen für den Fall, dass alle Flächen versiegelt sind. Dabei kann sowohl die Problematik der Überschwemmungen zur Sprache kommen als auch die Frage der ständigen Erneuerung der Wasservorräte. Die letzte Frage führt zugleich zur Wiederholung des Lernstoffes zum Wasserkreis­lauf.

Zusammenfassung

Die Klasse formuliert gemeinsam eine Schlussfolgerung.

Beispiel: Die Verkehrsinfrastruktur (Straßen, Parkplätze usw.) führt zur Ver­siegelung der Böden. Das erhöht die Gefahr von Überschwemmungen und Wasserknappheit. Die Verkehrsinfrastruktur ist allerdings nicht die einzige Ursache für die Versiegelung der Böden.


Fußnote

1: Abb. 2: 5./6. Klasse von Sylvie Rebet (Megève)

Letzte Aktualisierung: 4.7.2016

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