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Homepage > Aktivitäten > Mechanik > Bewegung > Ich bin öko-mobil!

Ich bin öko-mobil!

Autor/inn/en:
Logo von Ich bin öko-mobil!
Publikation: 26.7.2016
Lernstufe: 3
Dauer: Das Modul umfasst 52 Unterrichts­stunden (es sind mehrere Einstiege möglich).
Herkunft: La main à la pâte, Paris. Originalversion:
www.fondation-lamap.org/
je-suis-ecomobile
Bewertung:
5 (1 Bewertung)


Übersicht über die Unterrichtseinheiten

In der Grundschule bzw. in Klasse 5/6 das Thema Mobilität und Trans­port erkunden!

Das Modul gliedert sich in zwölf Unterrichtseinheiten, die insgesamt 52 Unter­richtsstunden umfassen. Je nach gewünschter Thematik – Geschichte, Wis­senschaft, Technik oder nachhaltige Entwicklung – kann man auf verschie­denstem Weg in das Unterrichtsmodul einsteigen. Das Modul ist nicht dazu gedacht, von A bis Z durchgenommen zu werden. Im Folgenden sind fünf Beispiele aufgeführt, wie mit dem Modul gearbeitet werden kann.


Icon: Zahnrad und Glühlampe
1. Teil: Große Erfindungen, die die Geschichte der Verkehrsmittel beeinflusst haben
Unterrichtsstunde Ziele Unterrichtstyp
E1 Einführung: Wozu braucht man Ver­kehrsmittel? Die Schüler machen sich Gedanken über die Grün­de, weshalb man sich fort­bewegt und warum man Güter von einem Ort zum anderen transpor­tiert. Sie definieren, was ein Ver­kehrsmittel ist. Debatte
Icon: Schiff
Unterrichtseinheit 1: Das Schiff
1.1 Eine kurze Schiffsgeschichte Die Schüler erkunden die historische Entwicklung von Wasserfahrzeugen und befassen sich mit den ver­schiedenen Antriebs­arten. Recherchearbeit
1.2 Welche Energiequel­len treiben ein Schiff voran? Einführung des Energie­begriffs anhand der Ent­wicklungsgeschichte des Schiffs Recherchearbeit
1.3 Wie bewegt sich ein Schiff fort? (Teil 1) Die Schüler planen den Bau verschiedener Schiffe, die mit Luft, Wasser, einem Gummiband oder einem Segel angetrieben werden. technologische Arbeit
1.4 Wie bewegt sich ein Schiff fort? (Teil 2)
Icon: Rad
Unterrichtseinheit 2: Das Rad
2.1 Wie lassen sich schwe­re Lasten transportieren? Die Schüler entwerfen Vorrichtungen zum Trans­port schwerer Lasten und probieren ihre Entwürfe aus. Die Klasse diskutiert über eine Methode, wie man die Kraft messen könnte, die für den Trans­port einer Last aufge­bracht werden muss. Experimente
2.2 Welche Rolle spielen Gewicht, Steigung und Bodenbeschaf­fenheit? Die Schüler suchen und finden Faktoren, die den Lastentransport erschwe­ren. Sie denken sich aus, wie sie die Wirkung dieser Faktoren testen können und messen jedes Mal die erforderliche Kraft. Experimente
2.3 Die Erfindung des Rads Setzt man Rundhölzer und Räder zum Transport einer schweren Last ein, wird die Reibung verringert und die Last kann leichter be­wegt werden. Experimente
Icon: Fahrrad
Unterrichtseinheit 3: Das Fahrrad
3.1 Geschichte des Fahrrads Die Schüler erkunden die historische Entwicklung des Fahrrads und machen sich mit den wesentlichen Bauteilen eines Fahrrads vertraut. Recherchearbeit
3.2 Wie funktioniert ein Fahrrad? Untersuchung der Funk­tionsweise eines Fahrrads Debatte
3.3 Wie wird die Bewe­gung auf die Räder übertragen? Die Schüler versuchen ein Modell für die Übertragung der Bewegung herzustel­len. Modellierung
3.4 Wie funktioniert eine Gangschaltung? Die Schüler versuchen eine Gangschaltung zu verstehen; sie bauen ein Modell, das das Funktions­prinzip einer Gangschal­tung veranschaulichen soll. Modellierung
Icon: Zug
Unterrichtseinheit 4: Die Eisenbahn
4.1 Welche Vorteile bietet die Schiene? Die Schüler experimen­tieren und finden heraus, dass die Schiene sich her­vorragend zum Transport schwerer Lasten eignet – sogar auf einem lockeren Untergrund (wie zum Bei­spiel Sand oder Kies). Experimente
4.2 Geschichte der Eisenbahn Ausgehend von der Ge­schichte der Eisenbahn, untersuchen die Schüler den Aufbau und die Funk­tion der Lokomotive und ihrer Bauteile. Recherchearbeit
4.3 Wie funktioniert eine Dampfmaschine? Anhand eines Experiments und einer Literaturrecher­che lernen die Schüler, wie Dampf unter Druck einen Kolben in Bewegung setzt. Recherchearbeit
4.4 Umwandlung einer geradlinigen Bewe­gung in eine Dreh­bewegung (Teil 1) Die Schüler überlegen, wie man eine geradlinige Be­wegung (des Kolbens, der in der Dampfmaschine in Bewegung gesetzt wird) in eine Drehbewe­gung (der Räder der Lokomo­tive) umwandeln kann. technologische Arbeit
4.5 Umwandlung einer geradlinigen Bewe­gung in eine Dreh­bewegung (Teil 2) Nachdem sich die Schüler mit den Drehkarten aus­einandergesetzt haben, untersuchen sie, wie ein Pleuel-Kurbel-System funk­tioniert, und bauen einen Prototyp. technologische Arbeit
4.6 Funktionsweise einer Dampflokomotive Es wird die Funktionsweise einer Dampflokomotive – Dampfmotor + Pleuel-Kurbel-System – erörtert. Recherchearbeit
Icon: Auto
Unterrichtseinheit 5: Das Auto
5.1 Geschichte des Automobils Die Schüler erkunden die historische Entwicklung des Autos und machen sich mit seinen wesentli­chen Bauteilen vertraut. Recherchearbeit
5.2 Wo wird beim Auto CO2 ausgestoßen? Ein Experiment macht deutlich, dass bei der Ver­brennung CO2 entsteht. Experimente
5.3 Kann man ein Auto mit Sonnenenergie betreiben? Als Vorstufe zum Bau ei­nes Autos, das keine fos­silen Brennstoffe verwen­det, benutzen die Schüler Solarzellen, um eine Lam­pe zum Leuchten zu brin­gen. technologische Arbeit
5.4 Wie bringt man mit einem Solarmodul die Räder des Autos zum Drehen? Es wird eine Solarauto ge­baut. Die Schüler müssen Entscheidungen treffen be­züglich der Art der Strom­verbindungen, der Anzahl der Motoren, der Anzahl der Räder usw. technologische Arbeit
5.5 Elektrische Schaltung für das Solarauto Die Schüler fügen der elektrischen Schaltung der letzten Unterrichtsstunde einen Schalter hinzu. technologische Arbeit
5.6 Bau des Solarautos Das Solarauto wird zusam­mengebaut. technologische Arbeit
Icon: Flugzeug
Unterrichtseinheit 6: Das Flugzeug
6.1 Geschichte des Flug­zeugs Nach einem kurzen Ein­blick in die Geschichte des Flugzeugs versuchen die Schüler zu verstehen, wie ein Flugzeug funktioniert. Recherchearbeit
6.2 Wieso fliegt ein Flug­zeug? Es wird der Auftrieb unter­sucht – dafür reicht ein Blatt Papier. Experimente
6.3 Die Rolle der Flug­zeug­flügel (fakultativ) Die Schüler machen Expe­rimente und überzeugen sich von der Wichtigkeit der Form der Flügel. Experimente
6.4 Was treibt ein Flug­zeug vorwärts? Anhand eines Experiments erkunden die Schüler, was das Flugzeug dazu bringt, vorwärts zu fliegen. Experimente
Icon: Weltkugel und Flugzeug
2. Teil: Auswirkungen des Verkehrs auf die Umwelt und die Lebensqualität
E2 Die Vor- und Nach­teile des Verkehrs Die Schüler machen sich Gedanken über die Nütz­lichkeit von Verkehrsmit­teln sowie über nachteilige Auswirkungen ihrer Nut­zung auf Menschen und Umwelt. Debatte
Icon: 3 Autos
Unterrichtseinheit 7: Auswirkungen des Personen- und Güterverkehrs
auf die Menschen und die Lebensqualität
7.1 Auswirkungen des Verkehrs auf die Luftqualität Die NOx-Konzentration in der Luft ändert sich im Ta­gesverlauf. Die Schüler übertragen die Werte für die NOx-Konzentration in ein Diagramm, das ihnen den Zusammenhang zwi­schen Verkehrsdichte und Luftverschmutzung vor Au­gen führt. Recherchearbeit
7.2 Vergleich von Auto und Bus in der Stadt Mit Spielzeugautos und -bussen vergleichen die Schüler den Platz, den die verschiedenen Fahrzeuge beanspruchen, um die jeweils gleiche Zahl von Verkehrsteilnehmern zu befördern. Sie überlegen, wie sich Stadtbewohner fortbewegen und wie sie ihre Wege umweltfreund­lich zurücklegen können. Modellbildung
7.3 Körperliche Aktivität bei der Benutzung verschiedener Verkehrsmittel Die Schüler vergleichen den Energieverbrauch beim Stillsitzen mit der Energie, die es kostet, sich zu Fuß oder mit dem Fahr­rad fortzubewegen. Sie diskutieren, wie und wa­rum das Fahrradfahren und das Zufußgehen die Gesund­heit fördern. Experimente
7.4 Wie kann man auf angenehme Weise zusammen reisen? Die Schüler sprechen über Erfahrungen aus ihrem All­tag im Straßenverkehr/mit öffentlichen Verkehrsmit­teln. Sie fragen sich, wie manche negativen Erleb­nisse zu vermeiden wären. Debatte
Icon: Autobahn, Bäume
Unterrichtseinheit 8: Auswirkungen des Personen- und Güterverkehrs
auf die Ökosysteme
8.1 Beeinflusst der Per­sonen- und Güter­verkehr die Ökosys­teme? Die Schüler äußern ihre Vor­stellungen vom Einfluss des Personen- und Güter­verkehrs auf die Umwelt. Sie dokumen­tieren die Eingriffe in die Ökosys­teme anhand von Bildern und überlegen, wie der Zerstückelung der Le­bensräume Einhalt gebo­ten werden kann. Recherchearbeit
8.2 Die zunehmende Ausdehnung der Städte Anhand zweier Karten der Stadt Freiburg (1898 und heute) erkennen die Schü­ler, dass die Stadt zu Las­ten von Naturflächen und landwirtschaftlich genutz­ter Flächen gewachsen ist. Recherchearbeit
8.3 Versickerung von Regenwasser Die Schüler untersuchen, wie Regenwasser in ver­schiedenen Böden ver­sickert. Sie stellen fest, dass betonierte und as­phaltierte Böden gar kein Wasser aufnehmen kön­nen, sie sind versiegelt. Experimente
8.4 Mit welchen Energie­quellen werden die verschiedenen Ver­kehrsmittel betrie­ben? Die Schüler beschäftigen sich mit dem Energiebe­griff. Am Beispiel ver­schie­dener Verkehrsmittel er­kunden sie, welche Ener­gieformen und -quellen es gibt, und wie die jeweilige Energie eingesetzt wird. Recherchearbeit
8.5 Trägt der Personen- und Güterverkehr zum Klimawandel bei? Die Schüler erstellen Dia­gramme zur Entwicklung der mittleren Temperatur auf der Erde und zur Ent­wicklung der CO2-Konzen­tration in der Atmosphä­re. Aus dem Vergleich der Kurven ergibt sich ein Zu­sammenhang zwischen den beiden Größen und damit auch ein Zusam­menhang mit dem Verkehr – insoweit, als er die at­mosphärische CO2-Kon­zentration mitverursacht. Recherchearbeit
8.6 Wie hoch ist die Ener­gieeffizienz der ver­schiedenen Verkehrs­mittel? Die Schüler üben die Um­rechnung von Energieein­heiten. Anschließend be­rechnen sie den Energie­verbrauch verschiedener Verkehrsmittel für den Transport von 300 Men­schen über eine Entfer­nung von 10 Kilometer. Mathematik
Icon: Fahrradfahrer
3. Teil: Ökomobilität
Icon: Lupe, Welt, Flugzeug
Unterrichtseinheit 9: Verkehrsmittel in Europa und
auf der ganzen Welt
9.1 Transport und Verkehr in Europa (fakultativ) In Gruppenarbeit untersu­chen die Schüler, wie ver­schiedene Verkehrsmittel organisiert sind (Flugzeug, Bahn, Auto, Schiff). Zu­sammen rekonstruieren sie die verschiedenen Kommunikationsnetze in Europa. Recherchearbeit
9.2 Woher kommt meine Jeanshose? Die Schüler erkunden die Produktionskette eines All­tagsgegenstands: einer Jeanshose. Recherchearbeit
9.3 Entwicklung des Personenverkehrs Die Schüler machen eine generationenübergreifen­de Umfrage, um zu unter­suchen, wie sich der Per­sonenverkehr in den letz­ten 50 Jahren entwickelt hat. Recherchearbeit
Icon: 3 Menschen
Unterrichtseinheit 10: Einrichtung eines "laufenden Busses"
10.1 Streckenauswahl für einen Pedibus Die Schüler zeichnen die Standorte der Schule und ihrer Wohnhäuser auf ei­nem Plan ein. Sie überle­gen, wie die Pedibus-Stre­cke verlaufen könnte. Debatte
10.2 Die Pedibus-Regeln Ein Mitarbeiter des Rat­hauses kommt in die Schule und begutachtet die vorgeschlagene Stre­ckenführung für den Pedi­bus. Außerdem werden gemeinsam die Regeln für den Pedibus aufgestellt. Debatte
10.3 Wie gut ist unsere Streckenauswahl? Die Schüler gehen ihre Pedibus-Strecke ab. Sie überprüfen insbesondere, ob die Strecke geeignet und sicher ist. Klassenausflug
10.4 Kommunikationsarbeit zum Pedibus Die Schüler erstellen in Gruppenarbeit Karten mit den Streckenplänen, Pedi­bus-Pässe und Informa­tionsmaterial (für die Eltern, die Schule, die Gemeinde/das Viertel). Deutsch
Icon: Bus, Fahrrad
Unterrichtseinheit 11: Verschiedene Verkehrsmittel –
Multimodalität und Intermodalität
11.1 Multimodalität am Beispiel einer langen Reisestrecke Die Schüler überlegen sich, wie man am besten von Hamburg nach Frank­furt kommt. Sie diskutie­ren über die Vor- und Nachteile der verschiede­nen Verkehrsmittel. Recherchearbeit
11.2 Intermodalität: Wie kann man verschie­dene Verkehrsmittel am besten kombi­nieren? Die Schüler bestimmen die beste Art, wie man eine mittlere Strecke (von etwa 10 Kilometer) überwinden kann. Sie stellen fest, wel­ches die Besonderheiten einer "mittleren" Strecke sind. Recherchearbeit
Icon: Stadt
Unterrichtseinheit 12: Die ideale Stadt der Zukunft
12.1 Wie kann eine Stadt Intermodalität fördern? Die Schüler diskutieren anhand von zwei Beispie­len, wie Intermodalität organisiert werden kann und welche Infrastruktur sie braucht. Recherchearbeit
12.2 Welche Bedürfnisse haben die Einwohner? Die Schüler machen sich Gedanken über die ideale Stadt. Sie überlegen sich, welche Bedürfnisse die Einwohner haben. Debatte
12.3 Entwurf einer Stadt der Zukunft Nachdem sie die Bedin­gungen für Intermodalität und die Bedürfnisse der Einwohner untersucht ha­ben, denken sich die Schüler ihre eigene ideale Stadt der Zukunft aus. Kunstunterricht
12.4 Die ideale Stadt – Zusammenfassung Die Schüler diskutieren über die charakteristi­schen Eigenschaften einer Stadt der Zukunft und bas­teln das von der Klasse gemeinsam beschlos­sene Modell. Wissenschaftsvermittlung
Evaluation / Mindmaps

Letzte Aktualisierung: 5.9.2016

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