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Homepage > Dokumentation > Informationsblätter > Rolle und Stellung der Lebewesen in ihrer Umgebung
| Publikation: | 26.3.2009 |
| Herkunft: | La main à la pâte, Paris |
Lernstufe 2:Vielfalt des Lebendigen und Vielfalt der UmgebungenSensibilisierung für die Umweltproblematik, sich der empfindlichen Gleichgewichte in den Lebensumgebungen bewusst werden Lernstufe 3:Umwelterziehung
Ökologische Herangehensweise, beginnend mit der näheren Umgebung.
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"Umgebung" kann Verschiedenes bedeuten: die familiäre Umgebung, die natürliche Umgebung (das Milieu), die "Umwelt"...
Die Schüler/innen meinen, dass die Lebewesen in einer Umgebung unabhängig voneinander seien. Sie können sich nicht vorstellen, dass Pflanzen zueinander in Konkurrenz treten. Sie zögern sich klar zu machen, dass sich Tiere untereinander auffressen.
Man sollte darauf achten, dass die Schüler/innen nicht durch ein zu hohes
Niveau der Darstellung der Thematik überfordert werden.
Bei den Nahrungsketten sollte man nicht die Nahrungsaufnahme betonen,
maßgeblich ist vielmehr, wie die Nahrung zirkuliert. Also nicht "Das Kaninchen
frisst das Gras", sondern "Das Gras wird vom Kaninchen gefressen".
"Ökologische Polemik" sollte man vermeiden, denn die Schüler/innen laufen
Gefahr, politische Aspekte (Parteizugehörigkeit) mit wissenschaftlichen zu
vermischen. Gleichwohl soll die Bedeutung des Schutzes der lebendigen
Ressourcen klar werden ("Umwelterziehung").
- Ein Milieu ist charakterisiert durch die dort herrschenden Lebensbedingungen
und die dort lebenden Pflanzen und Tiere.
- Die Tätigkeit der Lebewesen hängt von den Jahreszeiten ab.
- Jedes Lebewesen findet in seiner Umgebung das zum Leben Notwendige. Die
Lebewesen ein und desselben Milieus hängen oft voneinander ab, zum Beispiel
gibt es Abhängigkeiten in der Ernährung.
- Die grünen (chlorophyllhaltigen) Pflanzen bilden die ersten Glieder der
Nahrungsketten. Die Ketten fügen sich zu Nahrungsnetzwerken zusammen
(trophische Kaskade).
- Die Menschen verändern durch ihre Tätigkeit die Umgebungen.
- Die Lebewesen hängen voneinander ab. Jedes Lebewesen hat seine Rolle und
seinen genauen Platz in einem Milieu.
- Zwischen Populationen und Individuen herrscht Konkurrenz. Eine Population
ist eine Gruppe von Individuen der selben Art. Der Anteil der Arten in einem
Milieu ändert sich in Abhängigkeit von Feuchtigkeit, Licht...
- Ein Milieu entwickelt sich mit der Zeit (Beispiel: die Abfolge von
Vegetationsformen an einer alten Mauer, auf einer Brachfläche).