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Homepage > Dokumentation > Pädagogik > Rolle der Lehrenden > Vorbereitung naturwissenschaftlicher Aktivitäten > Den Fortschritt planen
| Autor/inn/en: | |
| Publikation: | 1.11.1998 |
| Herkunft: | La main à la pâte, Paris |
Die Planung des Unterrichts läuft in gewisser Weise auf den Entwurf eines pädagogischen Szenarios hinaus, nach dem die Schüler/innen arbeiten sollen.
Zweckmäßigerweise wird man sich etwa folgende Fragen stellen:
- Wie viele Unterrichtsstunden sind vorgesehen und wie lange sollen sie
dauern?
- Welche Fähigkeiten sollen in jeder einzelnen Stunde möglichst erlernt
werden? Nach welcher Einteilung?
- Welches wissenschaftliche oder technische Problem steht zur Lösung an?
- Auf welche bekannten Schwierigkeiten werden die Schüler/innen unter
Umständen stoßen?
- Wie sind die Unterrichtsstunden zu gliedern, wenn man
wissenschaftlich vorgehen
möchte?
- Zu welchem Zeitpunkt kommt das Versuchsheft ins Spiel?
- Wie sind die naturwissenschaftlichen Diskussionen zu veranstalten?
- Wie erreicht man das Unterrichtsziel und lässt die Schüler/innen dabei so
viel wie möglich ihre eigenen Wege gehen?
Im Übrigen muss man sich Folgendes vor Augen halten:
- das zu erwerbende Wissen,
- die Fertigkeiten (verschiedene Techniken, Gebrauch von Geräten,
Schematisierung...),
- die Methoden (eine Fragestellung und Hypothesen formulieren, beobachten,
sich Unterlagen besorgen und sich kundig machen, Variablen erkennen...),
- die wissenschaftliche Einstellung, die entwickelt werden soll
(Neugier: Fähigkeit, angesichts eines Gegenstands oder eines
Phänomens zu staunen; Objektivität: verifizierbare Daten suchen,
Messungen machen; auf Gefahren achten; sich nicht verzetteln: Sorgfalt
und Qualität der Arbeit, Zusammenarbeit...)