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Homepage > Aktivitäten > Astronomie > Himmel, Erde, Universum > Wie entsteht eine Mondfins­ternis? > Mondfinsternis beobachten

Die Beobachtung einer Mondfinsternis vorbereiten

Autor/inn/en:
Publikation: 9.11.2005
Übersicht: Praktische Vorschläge für den Ablauf bei der Beobachtung einer Mondfinsternis
Material:
  • Ferngläser
  • Stöcke (Bambusstangen, ...)
Herkunft: La main à la pâte, Paris

Ein bis zwei Wochen vor dem vorgesehenen Datum sollte – z. B. bei einem Planetarium oder einer Sternwarte – der Zeitpunkt für den Beginn und das Ende der Finsternis überprüft werden. Da die Zeiten meistens in Weltzeit (UT – Universal Time) angegeben sind, muss man daran denken, im Winter eine Stunde und im Sommer zwei Stunden dazuzurechnen, um die Angaben in lokaler Zeit zu haben. Finsternisse können sich zu jeder Tages- und Nachtzeit ereignen. Wenn die Finsternis nicht zu spät am Abend oder zu früh am Morgen (wie etwa bei der Finsternis vom 9.1.2001) stattfindet, wird die Lehrerin die Eltern benachrichtigen, damit sie entsprechende Vorbereitungen treffen kön­nen, um mit ihren Kindern zur Schule zu kommen.

Den Ablauf der Unterrichtsstunde planen

Das Treffen kann im Pausenhof stattfinden, sofern dieser einen genügend freien Blick auf den Mond erlaubt. Im Winter sollte ein beheizter Raum zugäng­lich sein, wo jene sich aufhalten können, die eine Pause einlegen oder, warum nicht, einen warmen Tee trinken wollen.

Bei einer totalen Finsternis muss man berücksichtigen, dass sie ungefähr drei­einhalb Stunden dauern kann. Man wird zunächst eine partielle, dann eine totale und schließlich wieder eine partielle Mondfinsternis beobachten. Wahr­scheinlich können die Familien nicht die ganze Zeit über dableiben. Die Lehrerin kann eine kürzere Beobachtungszeit auswählen, je nach Uhrzeit der totalen Finsternis.

Die Veranstaltung könnte zum Beispiel einige Minuten vor dem Eintritt des Mondes in den Kernschatten der Erde beginnen und sollte frühestens eine Viertelstunde nach dem Beginn der totalen Finsternis enden. Umgekehrt kann mit den Beobachtungen auch erst dann begonnen werden, wenn die totale Finsternis sich ihrem Ende zuneigt, d. h. eine gute Viertelstunde bevor der Mond beginnt, aus dem Kernschatten aufzutauchen. Die Beobachtungen werden dann fortgesetzt, bis der Mond den Schatten völlig verlassen hat. In beiden Fällen dauert die Beobachtungszeit etwa anderthalb Stunden. Der Schatten schreitet auf der Mondscheibe nur sehr langsam voran, Es dauert jeweils etwa eine Stunde, bis der Erdschatten den Mond völlig bedeckt hat, bzw. bis der Mond wieder völlig aus dem Schatten herausgetreten ist. Eine kleine Pause alle zwanzig Minuten ist daher sicher willkommen!

Ferngläser mitbringen

Der Vorgang ist schon, wenn er mit bloßem Auge beobachtet wird, sehr inte­ressant, aber durch ein Fernglas lassen sich die Veränderungen des Aussehens des Mondes noch besser verfolgen. Welches Fernglas ist nun das beste? Das Gesichtsfeld sollte groß genug sein, um den ganzen Mond sehen zu können. Das trifft für Ferngläser mit der Aufschrift 8 x 30 zu (diese Zahlen geben die Vergrößerung und den Durchmesser der Objektive an.)

Die Ferngläser sollten mit Hilfe von Stöcken (Bambusstangen oder Ähnliches) stabilisiert werden. Der unterschiedlichen Augenhöhe der Kinder und Erwach­senen entsprechend sollten die Stöcke unterschiedlich lang sein. Das Fernglas wird ganz fest gehalten und ruht einfach auf dem oberen Ende des Stockes, der unter Umständen von einer anderen Person festgehalten wird. Man sollte auch darauf achten, für jedes Auge getrennt die Schärfe einzustellen.

Letzte Aktualisierung: 24.3.2015

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