Direkt zum Inhalt
Zum Ende des Inhalts
Zur Service-Navigation
Zur Suche
Zur Hauptnavigation
Zur Anmeldung/Registrierung
Homepage > Dokumentation > Pädagogik > Wie fange ich an? > Inhalte unterrichten > Informationsblätter > Informationsblatt 9: Evolution der Lebewesen
| Publikation: | 31.7.2009 |
| Herkunft: | La main à la pâte, Paris |
Lernstufe 3:Einheit und Vielfalt der Welt des Lebendigen
Evolutionsspuren der Lebewesen (ein paar typische Fossilien).
|
Die Schüler/innen sind von der Unveränderlichkeit der Arten überzeugt. Oft
glauben sie, Fossilien seien ausschließlich tote Tiere, sie denken nicht an
Pflanzen.
Bei den geologischen Zeiträumen (Millionen und Milliarden von Jahren) ist
oft die Handhabung großer Zahlen ein Problem.
Selten kommt die Zeitdauer der Fossilisierung in Betracht. Die Schüler/innen
glauben oft, dass das tote Tier "da lag und in den Fels eingesunken ist".
Welche Lebewesen im gleichen Zeitraum gelebt haben (bzw. leben), wird nicht
immer richtig eingeschätzt: Die Schüler/innen denken zum Beispiel, dass
Menschen und Dinosaurier im gleichen Milieu und im gleichen Zeitalter gelebt
haben.
Den Schüler/innen erscheint der Mensch nicht als Tier, weil er Tätigkeiten
nachgeht, denen kein Tier nachgeht.
Beim Aufbau der Vorstellung von Fossilien sollte sich die Untersuchung nicht auf Überreste von Tieren beschränken und auch nicht auf ein einziges Zeitalter. Letzteres sollte erdgeschichtlich eingeordnet werden.
- Fossilien sind Spuren vormaligen Lebens. Spuren von Tieren und Pflanzen aus
den Zeiten, in denen der Fels, der sie einschließt, sich bildete.
- Mit Hilfe von Fossilien lassen sich große Zeitabschnitte der Erdgeschichte
rekonstruieren sowie das Auftauchen und Verschwinden von bestimmten Pflanzen-
und Tierarten feststellen.
- Nicht immer gab es Menschen auf der Erdoberfläche, und sie haben sich im
Lauf der Zeit verändert. Diverse Indizien zeugen von ihrer Anwesenheit
(Skelette, Werkzeuge, Spuren von Feuer, Felsmalereien...).
- Die Erde bildete sich vor ungefähr 4,5 Milliarden Jahren. Es vergingen
etwa 1 Milliarde Jahre, bis die ersten bekannten Lebensformen entstanden
sind. Die heutigen Lebewesen sind das Ergebnis einer langen Evolution und sind
alle miteinander verwandt.
Chronologie des Auftretens der hauptsächlichen Familien von Lebewesen:
Bakterien, einzellige Lebewesen mit Zellkern, mehrzellige Lebewesen,
Wirbeltiere.
"Primitive" Formen, chronologisch gesehen, waren in ihren Funktionen nicht
notwendigerweise weniger entwickelt als die heutigen.
- Die verschiedenen Dinosaurierarten erschienen vor ungefähr 250 Millionen
Jahren und verschwanden vor 65 Millionen Jahren.
Die Menschen sind das Ergebnis einer biologischen und kulturellen Evolution
(aufrechter Gang, Zweibeinigkeit, erhöhtes Gehirnvolumen, Herstellung von
Werkzeug, Beherrschung des Feuers, Leben in Gemeinschaft, Totenkult, Künste...).