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Homepage > Aktivitäten > Mechanik > Bewegung > Ich bin öko-mobil! > Ökomobilität > 11: Verschiedene Verkehrsmittel > Intermodalität

11.2: Intermodalität: Wie kann man verschie­dene Verkehrsmittel am besten kombinieren?

1 11.1: Multimodalität am Beispiel einer langen Reisestrecke 2 11.2: Intermodalität: Wie kann man verschie­dene Verkehrsmittel am besten kombinieren?
Autor/inn/en:
Publikation: 1.7.2016
Lernstufe: 3
Übersicht: Die Schüler bestimmen die beste Art, wie man eine mittlere Strecke (von etwa 10 Kilometer) überwinden kann. Sie stellen fest, welches die Beson­derheiten einer "mittleren" Strecke sind.
Angestrebte Kenntnisse:
  • Intermodalität: Man kann mehrere Verkehrsmittel kombinieren.
  • Um zu planen, welche Verkehrsmittel(kombination) für eine bestimmte Strecke am besten geeignet sind, kann man im Internet nachschauen.
  • Mehrere Kriterien spielen bei der Auswahl des Verkehrsmittels eine Rolle: die Fahrzeit, die Kosten, die Auswirkungen auf die Umwelt.
Wortschatz: Planung, Intermodalität
Dauer: 1 Stunde 30 Minuten
Material:
Herkunft: La main à la pâte, Paris

Vorbemerkung

Mit einem CO2-Rechner kann der CO2-Fußabdruck der verschiedenen Ver­kehrsmittel berechnet werden. Auch auf manchen der weiter unten aufge­führten Internetseiten wird neben Fahrzeit und Fahrpreis der CO2-Fußabdruck angegeben.

Ausgangsfrage

Die Lehrerin stellt folgende Frage: "Stellt euch vor, ihr würdet in der Turm­straße 17 in Berlin wohnen und würdet euch mit Freunden am Tempelhofer Feld verabreden. Treffpunkt soll der westlichste Punkt der nördlichen Lande­bahn sein." Die Schüler schreiben, jeder für sich, die verschiedenen Möglich­keiten auf, wie man diese Strecke überwinden kann. Hier sind einige Vor­schläge:

Gemeinsame Erörterung

Die Lehrerin vergewissert sich, dass auch die gesamte Strecke betrachtet wurde, also zum Beispiel auch der Fußweg von der Wohnung zur nächsten Haltestelle, die Parkmöglichkeit für das Auto, das Umsteigen von einem Verkehrsmittel in ein anderes.

Die Lehrerin führt nun den Begriff der Intermodalität ein. Man spricht von In­termodalität, wenn für eine gegebene Strecke mehrere Verkehrsmittel kombi­niert werden. Die Schüler werden feststellen, dass sie meistens mehrere Ver­kehrsmittel benutzen, ohne dass sie sich bisher darüber Gedanken gemacht hätten. Die Klasse betrachtet erneut das ausgewählte Beispiel und überprüft, ob auch tatsächlich alle Verkehrsmittel (auch die Fußwege) betrachtet wur­den.

Literaturrecherche (Gruppenarbeit)

Die Lehrerin fragt anschließend: "Welches ist nun der beste Weg, um von der Turmstraße zum Tempelhofer Feld zu kommen?". Wichtig ist nun, dass die Schüler Kriterien ausmachen, die in Betracht gezogen werden müssen: die Kosten, die Fahrzeit, die Länge der Fahrstrecke, der CO2-Fußabdruck, ... "Wie könnte man all das herausfinden?". Hilfreich sind hier die Seiten von Qixxit [1].

Screenshot von Qixxit

Abb. 1: Screenshot Qixxit-Seite (zum Vergrößern auf das Bild klicken); © Qixxit

Je nachdem, wie viel Zeit zur Verfügung steht, können sich die Schüler auch mit einigen der folgenden Internetseiten befassen:

Gemeinsame Erörterung

Die Klasse überlegt sich, wie sie ihre Ergbnisse am besten präsentieren kann. Man kann zum Beispiel ein Schema erstellen, in dem Fahrzeiten, Fahrkosten und CO2-Ausstoß sowohl für jedes einzelne Verkehrsmittel als auch für die Verkehrsmittelkombination zur Überwindung der gesamten Strecke verzeichnet sind.

Die Schüler vergleichen die verschiedenen Möglichkeiten, den Weg zurückzu­legen. Die Lehrerin betont, dass für kurze Strecken das Fahrrad meistens ideal ist. Sie erwähnt auch, dass es im Allgemeinen keine perfekte Lösung gibt. Jeder muss eine eigene Entscheidung treffen, nach Kriterien, die ihm oder ihr wichtig sind. Zum Beispiel spielen auch Dinge wie Wetter (bei Schnee kann man schlecht Fahrrad fahren) und Verkehrssicherheit eine Rolle (gibt es auf der Strecke Fahrradwege oder nicht?).

Zusammenfassung

Die Klasse formuliert gemeinsam eine Schlussfolgerung.

Beispiel:

Man kann mehrere Verkehrsmittel kombinieren. Das nennt man Intermodali­tät. Im Internet gibt es Fahrpläne, mit denen man die eigene, mit mehreren Verkehrsmitteln zurückgelegte Fahrstrecke, planen kann. Sanfte Verkehrs­mittel wie Fahrradfahren oder zu Fuß gehen sind für kürzere Strecken gut geeignet.

Mögliche Erweiterungen

Im Anschluss an diese Unterrichtsstunde, kann man fortfahren mit:


Fußnote

1: Wenn mit dem Beispiel des Tempelhofer Feldes gearbeitet wird, findet Qixxit die Nordbahn nicht, es muss eine Adresse in der Nähe eingegeben werden, zum Beispiel Tempelhofer Damm 80. Um diese Adresse herauszubekommen, kann man zum Beispiel in Google Maps mit der Rechten Maustaste auf einen Ort in der Nähe des gesuchten Orts klicken, und anschließend auf "Was ist hier?" (oder "What's here?") klicken.

Letzte Aktualisierung: 18.1.2017

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