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Einleitung zu "Das Klima, mein Planet und ich!"

Autor/inn/en:
Publikation: 3.12.2008
Herkunft: La main à la pâte, Paris

Wie ist dieses pädagogische Modul anzuwenden?

Das Modul beinhaltet eine Reihe von aufeinander aufbauenden "gebrauchsferti­gen" Aktivitäten, die sich in der Lernstufe 3 über das ganze Schuljahr hinzie­hen. Für jede Unterrichtsstunde sind die Ziele und angestrebten Kenntnisse und Fähigkeiten angegeben, die Liste der benötigten Materialien, die vorgese­hene Dauer, ein möglicher Ablauf des Unterrichts sowie Hinweise für eventuelle Fortsetzungen.

Es sind weiterhin typische Fragen oder Schlussfolgerungen aufgeführt, die dem Lehrer die Anleitung erleichtern sollen. Dem Lehrer steht es frei, sie anzupas­sen und er wird ausdrücklich ermutigt, sie mit seinen Schü­lerinnen und Schü­lern weiter auszuarbeiten. Die aufgeführten angestreb­ten Fähigkeiten sind die­jenigen, die in der Unterrichtsstunde besonders hervor­gehoben werden. Allge­meine Fähigkeiten (Sprachbeherrschung usw.) werden hier nicht eigens aufge­führt. Eine Wortschatzliste gibt für jede Unterrichts­stunde die Begriffe an, die im Unterricht definiert und gelernt werden sollten.

Dort, wo das Arbeiten mit Unterlagen notwendig wird, steht eine Reihe von Arbeitsblättern zur Verfügung, die der Lehrer ausdrucken und fotoko­pieren kann. Zusätzlich können Lehrer und Schüler weitere Unterlagen verwenden – Zeitungsartikel, Bildbände, Broschüren zum Beispiel –, die die Aktualität oder den spezifischen geografischen und kulturellen Zusammenhang der Klasse mit einbeziehen.

Wie viel Zeit muss man für das Projekt aufwenden?

Den Klimawandel zu erkunden, ist in jeder Hinsicht ein ehrgeiziges Vorhaben, und ganz besonders in der Grundschule. Die Bedeutung des Themas, seine Komplexität, seine vielfache Verankerung in den Lehrplänen, rechtfertigen jedoch den Zeitaufwand für einen solchen Unterricht.

Das Modul "Das Klima, mein Planet und ich!" besteht aus zwölf Unterrichts­stunden à ca. 60 Minuten. Hinzu kommen acht fakultative Unterrichtsstunden, die zwar entbehrlich sind, wenn es nur darum geht, die Kinder für das Thema zu sensibilisieren, die aber unter wissenschaftlichen, technologischen, pädago­gischen oder auch gesellschaftlich-politischen Gesichtspunkten interessante Erweiterungen darstellen. Die fakultativen Unterrichtsstunden werden geson­dert nummeriert (a, b, c).

Der Verlauf des Projektes ist natürlich je nach Kontext veränderbar: je nach dem Niveau der Schüler, je nach verfügbaren Materialien, und je nach der zur Verfügung stehenden Zeit.

Das pädagogische Modul ist so konzipiert, dass es im Laufe eines Schuljahres in der Lernstufe 3 durchgeführt werden kann, es kann sich aber durchaus auch über mehrere Schuljahre erstrecken. So können zum Beispiel die ersten Unter­richtsstunden am Anfang der 4. Klasse durchgenommen werden und die letzten am Ende der 6. Klasse.

Benötigte Materialien

Die Aktivitäten dieses Moduls benötigen nur gängige Materialien, die nicht viel kosten. Hier folgt eine Liste für alle nicht fakultativen Unterrichtsstunden. Die Materialien werden jeweils noch einmal am Anfang jeder einzelnen Unterrichts­stunde aufgeführt.

Aufstellung der Materialien für die 12 Unterrichtsstunden des Moduls

Selbstverständlich hängen die hier angegebenen Mengen von der Anzahl der Schüler in der Klasse und von der Gruppengröße ab.

Danksagung

Das vorliegende Modul ist das Ergebnis einer Zusammenarbeit vom La main à la pâte-Team in Paris mit Grundschullehrern, Ausbildern, Didaktikern und Wissen­schaftlern.

Die Autoren sind ganz besonders den Lehrenden zu Dank verpflichtet, die an den verschiedensten, über fast ganz Frankreich verteilten Orten das Projekt in ihrem Unterricht erprobt haben, sowie auch den Ausbildern, die sie dabei begleiteten. Ihre Rückmeldungen aus der Praxis waren für die Arbeit an diesem pädagogischen Leitfaden von großem Wert. Vielen Dank also an Annie Lorre (Var), Benoît Mangou (Vendée), Bruno Plault (Eure), Catherine Loubatière (Haute-Loire), Christelle Colombi (Seine-et-Marne), Christine Blaisot (Seine-Maritime), Emmanuel Weiss (Hauts-de-Seine), Emmanuelle Goertz (Var), Fabienne Battaglia (Var), Fabrice Krot (Hauts-de-Seine), Georges Pelé (Île-et-Vilaine), Josiane Rostagni (Essonne), Laurence Lopez (Var), Marie Grimaldi (Var), Marie-Anne Letertre (Seine-et-Marne), Michel Huet (Haute-Loire), Muriel Levresse (Bas-Rhin), Myriam Bouridah (Seine-et-Marne), Philippe Keltz (Île-et-Vilaine), Teddy Briand (Vendée), Véronique Batreau (Essonne) und Virginie Ligere (Hauts-de-Seine).

Unser Dank gilt ebenso allen wissenschaftlichen und pädagogischen Beratern des Projekts, die mit kritischem Lesen oder mit Informationen für die Autoren zur Qualität dieses Unterrichtsmoduls beigetragen haben: Didier Pol (Biologie­professor), Édith Saltiel (Didaktikerin), Estelle Blanquet (Physikprofessorin), Gwladys Mathieu (Landwirtschaftsingenieurin), Jean-Robert Petit (Klimato­loge), Jean-Louis Dufresnes (Physiker) und Michel Petit (Klimatologe, Mitglied der Académie des sciences).

Schließlich danken die Autoren der ADEME (Agence de l'Environnement et de la Maîtrise de l'Energie = Agentur für Umwelt und Kontrolle des Energiever­brauchs), der Cité des sciences et de l'industrie, der Fondation Nicolas-Hulot pour la nature et l'homme und der Fondation des Treilles für ihre Unterstützung und das Fachwissen, das sie beigetragen haben.


Fußnote

1: Solche Thermometer werden auch "Laborthermometer" genannt. Sie reichen von −10 bis +110 Grad Celsius und man kann sie sich bei einschlägigen Firmen für pädagogische Hilfsmittel für weniger als 5 Euro besorgen.

Letzte Aktualisierung: 25.6.2016

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