Die Kinder beobachten einen Gegenstand oder ein Phänomen in der ihnen
nahen, realen, greifbaren Welt und nehmen ihn/es zum Anlass für
Versuche.
Bei ihrer Untersuchung überlegen und argumentieren die Kinder, teilen
ihre Gedanken und Ergebnisse mit und diskutieren sie. Sie bauen Kenntnisse
auf und es bleibt nicht bei rein manueller Tätigkeit.
Die von dem/der Lehrenden angeregten Aktivitäten bauen aufeinander
auf, sodass ein progressiver Lernerwerb entsteht. Die Unterrichtseinheiten
richten sich nach den Lehrplänen und lassen den Schüler/innen
den größtmöglichen Raum für selbständige Arbeit.
Ein Thema wird über mehrere Wochen in mindestens zwei
Unterrichtsstunden pro Woche abgehandelt. Über die ganze Dauer der
Schulzeit wird für Kontinuität der Tätigkeiten und der
pädagogischen Methoden gesorgt.
Die Kinder haben alle ein Versuchsheft für ihre persönlichen
Aufzeichnungen.
Das Hauptziel ist die progressive Aneignung von naturwissenschaftlichen
Vorstellungen und Auffassungen, von Arbeitstechniken und Verfahrensweisen
durch die Schüler/innen. Damit verbunden ist das Streben nach
Sicherheit im mündlichen und schriftlichen Ausdruck.
Die Partnerschaften
Die Familien und/oder das Stadtviertel werden einbezogen und sind
aufgefordert, die in der Schule gemachte Arbeit zu unterstützen
Vor Ort begleiten Partner aus der Wissenschaft (Universitäten,
außeruniversitäre Institute, Grandes Écoles) die Arbeit
in der Schule und stellen ihre Kompetenzen zur Verfügung.
Vor Ort stellen die universitären Lehrerbildungsinstitute ihre
pädagogische und didaktische Erfahrung der/dem Lehrenden zur
Verfügung.
Die/der Lehrende findet auf der Internetseite http://www.inrp.fr/lamap/
Unterrichtsmodule, Arbeitsideen, Antworten auf ihre/seine Fragen. Sie/er
kann sich auch mit Kolleg/inn/en, Ausbilder/inne/n, Wissenschaftler/inne/n
austauschen und zusammenarbeiten.