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Homepage > La main à la pâte > Lamap entdecken > Grundsätze und Ziele > Einbindung von Naturwissenschaftler/inne/n

Die Einbindung von Naturwissenschaftler/inne/n

Im Rahmen von La main à la pâte ist die Wissenschaftlergemeinde aktiv geworden, um den Lehrenden zu helfen – ohne dabei ihren Platz einzunehmen – ihren Schüler/inne/n naturwissenschaftliches Arbeiten zu ermöglichen. Es haben sich mehrere Modalitäten dieser Begegnung von Lehrenden und Wissenschaftler/inne/n entwickelt. Die Académie des sciences unterstützt das Engagement der Wissenschaftler/innen – und trägt selbst dazu bei.

Seit 1998 hält der Internetauftritt von La main à la pâte ein Netzwerk von Berater/inne/n aus verschiedenen Fachgebieten vor, die auf ihrem jeweiligen Gebiet den Lehrenden Rede und Antwort stehen. Diese punktuelle Unterstützung gewährleistet einen gewissen Austausch, aber es wird auch immer wieder der Wunsch nach einer persönlicheren Hilfe für ein Vorhaben geäußert. Personen und Institutionen haben reagiert. Forscher/innen, Ingenieurinnen und Ingenieure, Lehrende ... haben ihre Hilfe zugesagt. In jeder académie kann beim Rektorat eine Partnerschaft beantragt werden.

Von Anfang an haben naturwissenschaftliche Forschungszentren (CNES), Grandes Écoles (die École polytechnique, die École des mines in Nantes, die École nationale des sciences appliquées in Lyon...), Universitätsinstitute (IUT), naturwissenschaftlich-technologisch-industrielle Kulturzentren (CCSTI), Universitäten (Perpignan, Chambéry...) ihre Hilfe angeboten und sich an der Vorbereitung und Erstellung einer Reihe von Unterrichtseinheiten zu einem Thema des Programms beteiligt, wobei zu keinem Zeitpunkt die Rolle, die Fähigkeiten und die Verantwortlichkeit der/des Lehrenden in Frage gestellt wurden. In manchen Fällen konnten sich die Studierenden, die an solch einer Wechselwirkung von Lehrenden und Wissenschaftler/inne/n Teil hatten, ihre Arbeit für ihr Studium anerkennen lassen. Neuerdings können sich auch Gymnasiallehrer/innen (Lehrer/innen der Collèges und Lycées) im Endstadium ihrer Ausbildung im Rahmen ihres Unterrichtspraktikums beteiligen. Auf diese Weise profitieren beide Seiten von der Wechselwirkung.

Zur Abgrenzung dieser Wechselwirkungen und um sie von anderen Maßnahmen für Lehrer/innen zu unterscheiden, wurden zwei Satzungen – für zwei unterschiedliche Modalitäten der Partnerschaft – ausgearbeitet, in denen die Rolle der Partner beschrieben wird:

Mehrere Institutionen haben in Partnerschaft Verfahren zur praktischen Durchführung eines solchen Austauschs erarbeitet.

Diese Satzungen und Verfahren definieren den Charakter der wissenschaftlichen Begleitung. Auf diese Weise kann die Einmischung bestimmter Vereine oder Personen, denen es um ganz andere Dinge geht, vermieden werden.

Im Mai 2004 haben vier Grandes Écoles (ENSAM – École Nationale Supérieure d'Arts et Métiers, ENS – École Normale Supérieure, EMN – École des Mines de Nantes und ESPCI – École Supérieure de Physique et de Chimie Industrielles) mit Unterstützung der Académie des sciences, der Académie des technologies und des Erziehungsministeriums (MEN) vertreten durch die Leitung des Schulunterrichts (DESCO) in Paris ein Kolloquium zum Thema wissenschaftliche Begleitung veranstaltet. Die Modalitäten dieser Begleitung wurden erörtert. Im Ergebnis wurde ein landesweites Komitee zur wissenschaftlichen Begleitung gegründet, das unterschiedliche Partner vereint und gemeinsam eine Satzung entworfen hat, die vom Erziehungsministerium gutgeheißen wurde. Die punktuelle Begleitung stellt eine geschätzte Hilfe dar und stellt gleichzeitig in keiner Weise die Notwendigkeit der Lehrerbildung in Frage.

Eine weitere Verbindung zwischen Wissenschaftler/inne/n und Lehrenden ist die Herbstuniversität, die die "Fondation des Treilles" – eine Stiftung – seit 1999 veranstaltet. Acht Wissenschaftler/innen stellen jede/r ein wissenschaftliches Thema vor. Die Wechselwirkung mit den Lehrenden führt jedes Jahr zu einem Band in der Sammlung "Graines de sciences" – Samenkörnchen der Wissenschaft – (Verlag Le pommier), die sich hauptsächlich an Grundschullehrer/innen richtet. Diese Art von Verbindung bringt die beiden Gemeinden näher zusammen und setzt etwas in Gang, das für die Lehrenden außerordentlich gewinnträchtig ist.

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