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Homepage > Aktivitäten > Biologie > Klassifizierung von Lebewesen > Biodiversität macht Schule!

Biodiversität macht Schule!

Autor/inn/en:
Logo von Biodiversität macht Schule!
Publikation: 21.1.2012
Lernstufe: 3
Dauer: Das Modul umfasst 14 Unterrichts­stunden (einige der darin enthaltenen Aktivitäten sind fakultativ).
Material: Siehe die Aufstellung der Materialien für das gesamte Modul
Herkunft: La main à la pâte, Paris. Originalversion:
www.fondation-lamap.org/biodiversite
Bewertung:
5 (2 Bewertungen)

Dieses Unterrichtsmodul wurde von der Verbraucherzentrale mit "sehr gut" bewertet.



Übersicht über die Unterrichtseinheiten

In der Grundschule bzw. in Klasse 5/6 Biodiversität erkunden!
Das Modul gliedert sich in drei Unterrichtseinheiten, die insgesamt 14 Unter­richtsstunden umfassen.

Unterrichtsstunde Ziele Zusammenfassung Arbeitsblatt
1 Die biologische Diversität auf unserem Planeten
  • In die Thematik des Moduls eintauchen.
  • Sich dem Begriff der Biodiversität der Lebewesen nähern.
  • Zwischen Lebewesen und Nicht-Lebewesen unterscheiden.
  • Nach einer ersten Definition des Begriffs Biodiversität suchen.
  • Es werden zahlreiche "Elemente" der Natur betrachtet. Die Kinder unterteilen diese in Lebewesen und Nicht-Lebewesen.
  • Die Kinder formulieren ihre Gedanken über die Vielfalt der Lebewesen, sie erstellen eine Liste von Namen.
  • Konstruktion einer ersten Definition des Begriffs Biodiversität
--
2 Biodiversität der Individuen, der Arten und der Habitate
  • Die verschiedenen Aspekte der Biodiver­sität auf der Erde erken­nen: die Diversität der Individuen, der Arten, der Habitate.
  • Die in der ersten Stunde aufgestellte Definition der Biodiversität vervoll­ständigen.
  • Mit Hilfe von Fotos erfor­schen die Schüler die Vielfalt der Lebewe­sen und schlagen vor, wie man diejenigen, die sich ähnlich sind, in Gruppen einteilen kann. Sie den­ken über die Unter­schiede zwischen den Arten und innerhalb einer Art nach.
  • Diese Überlegungen wer­den fortgesetzt, indem die Lebewesen in ihren Habitaten betrach­tet werden, die selber auch wieder sehr verschieden sind.
  • Die Klasse verfeinert die Definition des Begriffs Biodiversität.
Bildtafeln 1 bis 10
3 Woher kommt die Biodiversität?
  • Entdecken und verste­hen, wie es zur Arten­vielfalt kommen kann: die Rolle der natürlichen Selektion.
  • In Gruppenarbeit erfor­schen die Kinder mögli­che Szenarien zu "Gazel­len in der Savanne wol­len nicht von den Löwen gefres­sen werden". Die Kinder entdecken dabei die Zwänge der Umge­bung und wie die Umge­bung die Arten beein­flusst.
  • Die Klasse schlägt eine Definition des Phäno­mens der natürlichen Selektion vor.
Bildtafeln 11 bis 17
 
Arbeitsblatt 1
4 Ordnung in die Biodiversität bringen: Sortieren, Ordnen, Klassifizieren (fakultativ)
  • Verstehen, dass es mehrere Möglichkeiten gibt, Dinge zu "ordnen": Man kann sie sortieren, ordnen, klassifizieren.
  • Anhand von Fotos von Lebewesen diskutiert die Klasse über Sinn und Zweck, Lebewesen zu sortieren, zu ordnen oder zu klassifizieren. Dabei stellen die Schü­ler fest, wie sehr es in der Wissenschaft darauf ankommt, dass man sich über die Bedeutung eines Wortes einig ist. Nur so weiß man auch, was zu tun ist.
Bildtafeln 18 bis 27
 
Arbeitsblätter 2 und 3
5 Ordnung in die Biodiversität bringen: Wie klassifiziert man Lebewesen?
  • Morphologische Merk­male von Tieren beob­achten und vergleichen.
  • Die Grundsätze der wis­sen­schaftlichen Klassifi­zierung verstehen und anwenden.
  • Eine verschachtelte Klassi­fizierung "lesen" lernen.
  • Die Verwanschafts­ver­hält­nisse einer Auswahl von Arten erkennen können ("Wer ist näher mit wem verwandt?") und den Verwandt­schafts­grad mit dem Begriff der Evolution verknüpfen.
  • Genau wie die Wissen­schaftler sich bemühen, "Ordnung in die Biodi­ver­sität zu bringen", schla­gen die Schüler Kriterien vor, mit Hilfe derer Lebe­wesen klassi­fiziert wer­den können. Durch das Beobachten gemeinsa­mer Merkmale konstruie­ren sie ihre erste Klassi­fizierung. Sie stellen fest, dass sich Lebe­wesen umso ähnlicher sind, je enger ihr Ver­wand­schafts­grad ist.
6 Lebewesen hängen voneinander ab: Habitate
  • Die Bestandteile eines Habitats beobachten.
  • Sich über die Zusam­men­hänge zwischen den verschiedenen Bestand­teilen Gedanken machen.
  • Sich mit dem Begriff Öko­system vertraut machen.
  • Im Rahmen einer Re­cherche erkunden die Schüler die Bestandteile unterschiedlicher Habi­tate und diskutieren, wie die verschiedenen Bestand­teile miteinan­der zusammenhängen.
Bildtafeln 28 bis 31
7 Lebewesen hängen voneinander ab: Nahrungsketten
  • Eine der Beziehungen, die Tiere in einem gegebenen Habitat miteinander verbindet, genauer betrachten.
  • Annäherung an die Begriffe Nahrungskette und Nahrungsnetz
  • Mit Hilfe von kleinen Kar­ten, auf denen verschie­dene Lebe­wesen abge­bildet sind, erkunden die Schüler die besonderen Beziehungen zwischen den Lebewesen inner­halb einer Nahrungs­kette bzw. eines Nahrungs­netzes.
Bildtafel 32
Unterrichtsstunde Ziele Zusammenfassung Arbeitsblatt
8 Biodiversität in der Klasse
  • Ausgehend von einer Art, die man im Klassen­raum gut beobachten kann – Homo sapiens – wird eine der Facetten der Biodiversität erforscht: die Vielfalt der Individuen innerhalb einer Art.
  • Die Klasse erstellt ein Bildermosaik, das die Vielfalt der Formen und Farben bei den Men­schen veranschaulicht.
--
9a Biodiversität in der Schulumgebung – Vorbereitung
  • Sich der Vielfalt der Habitate in der eigenen Stadt/Region bewusst werden.
  • Es wird eine "Feldfor­schung" geplant: Die Schüler machen eine Bestands­aufnahme aller Arten eines Habitats in der näheren Umgebung der Schule; sie machen sich Gedanken über die Ausdehnung dieses Habitats.
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9b Biodiversität in der Schulumgebung – die Inventur
  • Die geplante Inventur durch­führen.
  • Nachdem beschlossen worden ist, welche Gerätschaften und Instrumente zum Ein­sammeln und Beo­bachten mitgenommen werden sollen, inspiziert die Klasse die Arten­viel­falt in einer schulnahen Umgebung.
Arbeitsblätter 4 bis 6
9c Biodiversität in der Schulumgebung – Auswertung der Inventur
  • Die Daten (Beobach­tungen, Messungen, Proben) der Inventur auswerten.
  • Die Schüler diskutieren die Ergebnisse, die in das "Biodiversitätsbuch" eingetragen werden sollen.
10 Die verborgene Seite der Biodiversität
  • Entdecken, dass man das Ausmaß der Arten­vielfalt nicht immer auf den ersten Blick erfas­sen kann. Man muss sich anstrengen, um wirklich alle Arten ausfindig zu machen: "Je mehr man sucht, desto mehr findet man."
  • Die Schüler untersuchen die Artenvielfalt in der obersten Bodenschicht und in einer Erdscholle.
11 Wie viele Arten gibt es auf unserem Planeten?
  • Verstehen, dass es nicht ausreicht, die Arten im nahegelegenen Wald zu inventarisieren, man sollte die Artenvielfalt auf der ganzen Erde kennen.
  • Nachforschen, wie viele bekannte Arten es auf der Erde gibt, und wie viele es noch zu ent­decken gilt.
  • Nachforschen, mit wel­chen Mitteln man heut­zutage die Biodiversität erforscht.
  • Über eine Recherche entdecken die Kinder, wie Wissenschaftler die Biodiversität auf der Erde erforschen (ganz ähnlich wie es die Schü­ler in der Unterrichts­stunde 9 gemacht haben).
  • Sie finden heraus, wie viele Arten auf der Erde bekannt sind, und wie viele es noch zu ent­decken gilt.
Bildtafeln 33 bis 38
Unterrichtsstunde Ziele Zusammenfassung Arbeitsblatt
12 Die Biodiversität auf meinem Teller und in meinem Haus
  • Elemente aus der Bio­diversität im Alltag erkennen – in den uns umgebenden Gegen­ständen, Stoffen, ...
  • Sich anhand der Bio­diversität auf unserem Teller über die Stellung des Men­schen in der Nahrungs­kette bewusst werden.
  • Über die "Dienste", die die Natur für die Men­schen leistet, nachden­ken.
  • Die Schüler ermitteln zu Hause und durch das Studieren des Speise­plans in der Schulkan­tine, welche Elemente aus der Biodiversität für unser Überleben und unseren Alltag unerläss­lich sind.
  • Warenkorbuntersuchung (fakultativ): Woher kommen das Gemüse und die Früchte, die wir essen?
Bildtafel 39
13 Der Mensch verändert seine Umgebung
  • Sich bewusst werden, dass der Mensch sich seine Lebensumgebung mit anderen Arten teilt. Diese Umgebung wird verändert durch:
    • Zerstörung, Land­schafts­zerstückelung (Habitatteilung) und Umweltverschmutzung;
    • Übermäßige Nutzung (Übernutzung) natür­licher Ressourcen;
    • Einbringen invasiver Arten, die einheimische Arten verdrängen;
    • den vom Menschen verursachten Klima­wandel.
  • Feststellen, dass der Mensch eine "Biodiver­sitätskrise" verursacht, es allerdings Lösungen gibt, um das Ausmaß der Krise zu mindern.
  • Im Rahmen einer Recherche und einer Debatte macht sich die Klasse darüber Gedan­ken, wie sich die Akti­vitäten der Menschen auf die Biodiversität auswirken.
Bildtafeln 40 bis 44
14 Und ich, was kann ich tun?
  • Sich darüber bewusst werden, dass die Men­schen – von Natur aus – Teil der Biodiversität sind, sich allerdings allzu oft als Außenstehende sehen.
  • Sich über die Vorstellun­gen der eigenen Familie und ihr tägliches Han­deln Gedanken machen.
  • Strategien erarbeiten, wie sich die Auswir­kungen der Aktivitäten der Menschen auf die Biodiversität mindern lassen. Diese Strategien anderen weitergeben.
  • Durch eine Umfrage in ihren Familien machen sich die Schüler Gedan­ken über das Verhältnis der Menschen zur Biodi­versität sowie über die Auswirkungen ihres täglichen Handelns.
  • Die Klasse entwirft ein Poster, ein Prospekt, ein Artikel oder ein Buch, um das, was sie über die Biodiversität gelernt hat, zu verbreiten.
--
Fragebogen zur Evalution als pdf-Datei, doc-Datei oder als jpg-Dateien (Seiten 1, 2, 3, 4, 5)

Letzte Aktualisierung: 21.2.2017

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