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Homepage > Aktivitäten > Materie und Stoffe > Wasser > Das Thema Wasser in Kindergarten und Vorschule
| Publikation: | 1.10.2002 |
| Lernstufe: | 1 |
| Ziele: |
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| Angestrebte Kenntnisse: |
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| Dauer: | Einleitung + 3 Unterrichtseinheiten |
| Herkunft: | La main à la pâte, Paris |
| Arbeitsateliers zum Thema Wasser – eine Unterrichtseinheit für die Kleinen |
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| Problemsituationen für die Kleinen und Mittleren beim Transport von Wasser | Jede der weiter unten vorgestellten Unterrichtsstunden ist der Lösung einer Problemsituation gewidmet, die mit dem Transport von Wasser aus einer Schüssel (oder aus einer großen Wanne) in kleinere Gefäße zu tun hat. |
| Eine Unterrichtseinheit für die Großen – das Phänomen der Lösung verstehen | In dieser Unterrichtseinheit sollen Bonbons (wie sie Kinder in diesem Alter kennen) verwendet werden, bei denen eine Hülle aus weißem Zucker einen Kern aus Schokolade umgibt und die Hülle mit einem Überzug in verschiedenen Farben versehen ist. Die Farbe des Überzugs überträgt sich, wenn er sich auflöst, auf das Wasser. Damit bietet sich die Gelegenheit zu den verschienden Aktivitäten dieser Unterrichtseinheit. |
Das Thema Wasser zieht sich wie ein roter Faden durch diesen Text. Der Stoff hat auf allen Gebieten der Naturwissenschaften seine Bedeutung (das Wasser ist wesentlicher Bestandteil des Planeten Erde und die natürliche Umgebung für die Entwicklung aller Lebewesen). Wie man weiß, übt das Wasser auf Schüler/innen aller Altersstufen seine Anziehung aus. Dank seiner Eigenschaften (es fließt...), dank der Veränderungen, die es erfahren (Zustandsänderungen) und die es bewirken kann (Mischungen, Lösungen...), eignet es sich besonders für praktische Arbeiten, die der Schülerin/dem Schüler zu ersten konkreten Vorstellungen von abstrakter Begrifflichkeit verhelfen (Stoff, Erhaltung, erste Vorstellungen vom flüssigen Zustand ...). Das Thema Wasser bleibt während der ganzen Schulzeit aktuell. In Kindergarten und Vorschule überwiegt der sinnliche Aspekt, in der zweiten und dritten Lernstufe beginnt die Auseinandersetzung mit den Eigenschaften. Diese Eigenschaften bleiben dann das Thema auch noch an der Universität. Am Anfang der ersten Stufe stützt sich die Pädagogik oft auf die praktische Arbeit mit vertrauten Materialien. Die Einrichtung naturwissenschaftlicher Lernateliers will prinzipiell mehr erreichen als das einfache, freie Entdecken (Abschnitt "Grundsätze praktischer naturwissenschaftlicher Arbeiten"). Im Abschnitt "Lernatelier zum Thema Wasser" wird die progressive Entwicklung in solchen naturwissenschaftlichen Werkstätten für die Kleinen erläutert.
Nach und nach erwirbt das Kind die Fähigkeit, in Unterrichtseinheiten, die in mehrere, nicht auf einander folgende, Unterrichtsstunden gegliedert sind, zu arbeiten. Zwei Beispiele zeigen, wie eine naturwissenschaftliche Fragestellung in Szene gesetzt und so abgehandelt werden kann, dass in 4 bis 5 Unterrichtsstunden naturwissenschaftliche Kenntnisse erworben werden. Das erste Beispiel passt für die Kleinen und Mittleren (Abschnitt "Problemsituationen der Kleinen und Mittleren beim Transport von Wasser"), das zweite ist eigens für die Großen gedacht (Abschnitt "Eine Unterrichtseinheit für die Großen: das Phänomen der Lösung in Wasser").
Wegen der Besonderheiten des Kindergarten- und Vorschulunterrichtes unterscheidet sich der Plan dieser Unterrichtseinheit leicht vom Schema der anderen.
Ergänzend gibt es zu diesem Unterrichtsmodul eine Bechreibung der Stellung dieses Themenbereichs im [französischen] Lehrplan. Da es für den deutschsprachigen Raum so viele verschiedene Lehrpläne gibt, die Lehrpläne sich aber doch in vielen Punkten ähneln, verweisen wir an dieser Stelle auf den französischen Lehrplan.