Direkt zum Inhalt
Zum Ende des Inhalts
Zur Service-Navigation
Zur Suche
Zur Hauptnavigation
Zur Anmeldung/Registrierung

Homepage > Aktivitäten > Elektrizität > Elektrische Schaltungen > Elektrizität > Bau von elektrischen Spielen

Bau von elektrischen Spielen

Publikation: 1.2.2001
Lernstufe: 3
Übersicht: Geschicklichkeitsspiel und Morsespiel
Ziele:
  • Alle in den vorhergehenden Unterrichtseinheiten behandelten Begriffe wieder einbringen.
  • Eine Schaltung bauen können: Herstellung eines technischen Gegenstandes.
Angestrebte Kenntnisse: Elektrische Stromkreise mit einer Batterie als Stromquelle:
  • Leiter und Nichtleiter
  • Reihen- und Parallelschaltungen
Grundlegende Sicherheitsregeln beim Ungang mit Elektrizität
Dauer: Mindestens 2 Unterrichtsstunden
Herkunft: La main à la pâte, Paris

1. Unterrichtsstunde: Geschicklichkeitsspiel

Material

Für eine Zweier- oder Dreiergruppe:

Ablauf

Prinzip des Spiels: Eine Schleife entlang eines ausreichend starren Eisendrahtes von einem Ende zum anderen führen, ohne ihn zu berühren.

Vorgehensweise: Einen ziemlich starren Eisendraht so biegen, dass mehrere Kurven entstehen. Das eine Ende des Drahts mit einem Glühlämpchen (oder einem Summer falls vorhanden) verbinden und dieses wiederum mit einem der Pole der Batterie. Den Ring oder die Büroklammer mit dem anderen Pol der Batterie verbinden (mit einem genügend langen, flexiblen, isolierten Draht).

Das Spiel entspricht eigentlich einem Stromkreis mit einem Schalter: Ein Ende des Stromkreises ist mit dem starren Draht verbunden und das andere, bewegliche mit dem Ring oder der Büroklammer, wird über den starren Draht gestreift. Das Glühlämpchen leuchtet auf, sobald die Schlinge den Eisendraht berührt, dann ist nämlich der Stromkreis geschlossen.

Die Schüler/innen sollen selbst das Schaltbild der Schaltung herausfinden und das Ganze aufbauen.

Schema des Geschicklichkeitsspiels

Abb. 1: Geschicklichkeitsspiel

2. Unterrichtsstunde: Morsecodespiel

Material

Für eine Zweier- oder Dreiergruppe:

Ablauf

Jede Gruppe baut zwei kleine Morse-Apparate. Diese bestehen jeweils aus einer Batterie, einer selbstgebauten Morse-Taste (als Schalter) und einem Lämpchen sowie etwas längeren Kabeln, so dass man das Glühlämpchen um ca. 1 m von der Morse-Taste entfernen kann. Wenn dieser Aufbau fertig und getestet ist, senden sich die Kinder "geheime" Nachrichten unter Verwendung des internationalen Morse-Codes zu (dabei kann z.B. ein Buch hochkant zwischen Morse-Taste und Lämpchen gestellt werden, so dass das Kind, das am "Empfänger" (also dem Lämpchen) sitzt, nicht direkt sehen kann, was das Kind am "Sender" (also der Morse-Taste) tut. Zum Üben sollten sie zunächst kurze Worte, ihre Vornamen usw. zu senden und empfangen versuchen, bevor sie es mit ganzen Sätzen versuchen.

Die Morse-Taste selbst können die Kinder aus zwei Reißzwecken und einer Büroklammer auf einem Holzbrettchen bauen. Mit der einen Reißzwecke wird das Ende eines der Kabel auf dem Holzbrettchen befestigt. Die Büroklammer wird S-förmig aufgebogen und das eine Ende um die zweite Reißzwecke gebogen. Mit der Reißzwecke wird dann die Büroklammer zusammen mit dem anderen Kabel auf dem Brettchen befestigt, so dass die freie Seite der Büroklammer über der ersten Reißzwecke liegt. Das freie Ende der Büroklammer wird anschließend etwas nach oben gebogen, so dass es die darunter liegende Reißzwecke nicht mehr berührt, aber durch sanften Druck wieder Kontakt hergestellt werden kann.

Allgemeine Informationen E-Mail Alphabetischer Index Sitemap Häufig gestellte Fragen La main à la pâte
Was sind eigentlich Sonnentaler?

Anmeldung

Passwort vergessen?

Registrieren